Ermedin Demirovic spricht nach 1:1 des VfB gegen Werder Bremen Klartext
Nur ein Punkt gegen Werder Bremen ist für VfB-Stürmer Ermedin Demirovic zu wenig. Er ist einer von sechs Spielern, die nach dem kräftezehrenden Einzug ins DFB-Pokalfinale rausrotiert worden sind.
Rotation gehört zu Geschäft. Sechs Spieler hat Sebastian Hoeneß, Trainer des VfB Stuttgart, beim 1:1 gegen den SV Werder Bremen am Sonntag im Vergleich zum 2:1-Sieg im DFB-Pokal am Donnerstagabend erst einmal auf der Bank gelassen. Nachvollziehbar nach der Verlängerungsfight. Unter anderem Ermedin Demirovic, der kurz nach seiner Einwechslung per Kopf zum Ausgleich traf. Noch auf dem Spielfeld sprach der Stürmer am Mikrofon von DAZN Klartext.
„Ich glaube, wir verpennen so ein bisschen die Anfangsphase“, sagte der 28-Jährige. „Ich glaube einfach, dass es am Ende zu wenig ist. Das tut schon weh heute. In dem Kampf, wo wir uns gerade befinden, da müssen wir jeden Dreier zu Hause holen.“ Es geht um alles, um die Qualifikation für die Champions League.
Ermedin Demirovic bemängelt beim 1:1 gegen Werder Bremen den verpennten Start
Demirovic erklärte nach seinem zehnten Bundesligator der Saison aber in der Mixed-Zone später gelassen, denn ob Remis gegen Bremen, oder Sieg, die Ausgangslage bleibe vor den letzten drei Spieltagen gleich: „Natürlich wollten wir gewinnen, aber wir haben alles noch immer in eigener Hand. Wir haben drei Finals vor der Brust.“ Der VfB (Vierter, 57 Punkte), trifft noch auf die TSG Hoffenheim (Fünfter, 57), Bayer Leverkusen (Sechster, 55) und Eintracht Frankfurt (Siebter, 43).
Doch eins nach dem anderen. Für die Nationalstürmer Bosnien-Herzegowinas steht am Montag, 27. April, erst einmal eine große Herausforderung an. Im Rahmen des VfB-Wasentages auf dem Stuttgarter Frühlingsfest macht er sein Freibier-Versprechen nach der erfolgreichen WM-Qualifikation wahr. Demirovic wird von 19 Uhr bis 20 Uhr im Benz-Hofbräu-Zelt Bier ausgeben.
VfB-Stürmer möchte beim Bierausschank sein Bestes geben
„Ich bin bereit“, versicherte Ermedin Demirovic am Sonntagabend, „ich versuche, mein Bestes zu geben. Ich habe keine Ahnung: Kommen viele Fans? Kommen keine Fans?“ Sicher sei, so der Torschütze, dass man nach dem 1:! nicht den Kopf hängen lassen werde. Das gilt ganz sicher auch für den VfB-Wasentag.
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