DFB-Pokalfinale
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"Stuttgart gibt's gar nicht" – Bielefelder Plakat-Provokation gegen VfB

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Das DFB-Pokalfinale rückt näher. In Berlin hängen nun Plakate, auf denen Bielefeld Marketing gegen Stuttgart stichelt. Diese drei Sprüche sorgen bei Fans des VfB und bei Arminia-Anhängern für Lacher.


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3:0 für Bielefeld! Vor dem DFB-Pokalfinale am Samstag zwischen dem VfB Stuttgart und Arminia Bielefeld (20 Uhr, live im TV und Stream) hat das Stadtmarketing der Ostwestfalen vorgelegt. Auf dem Weg ins Berliner Olympiastadion finden Fans beider Clubs zahlreiche Plakate mit humorvollen Sticheleien vor. 

An 50 bis 60 Standorten, meist S-Bahnstationen und S-Bahnhöfen, sorgt das Stadtmarketing Bielefeld für Aufsehen. Nicht unüblich vor solchen Spielen, denn vor dem Champions-League-Spiel des VfB bei Real Madrid zu Beginn der Saison, gab es ebenfalls Werbung für die baden-württembergische Landeshauptstadt in Spanien – allerdings ohne Seitenhiebe. 

+++ Alles rund um das DFB-Pokalfinale zwischen Arminia Bielefeld und dem VfB Stuttgart im Liveticker der Heilbronner Stimme +++

Vor dem DFB-Pokalfinale: Bielefeld stichelt auf Plakaten in Berlin gegen Stuttgart

Die Stadt Bielefeld nimmt die Außenseiterrolle mit Humor, wie auch im Gespräch mit dem Leiter Stadtwerbung und Kommunikation, Jens Siekmann, deutlich wird. "Das Kräfteverhältnis ist offensichtlich nicht auf unserer Seite", gibt Siekmann gegenüber der Heilbronner Stimme zu und sagt zur Plakataktion in Berlin: "Ich glaube, das wird schon so verstanden, wie es gemeint ist."

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Drei Plakate haben er und sein Team aufhängen lassen auf dem Weg zum Olympiastadion. Die Stadt Bielefeld steht hinter der Arminia – und zeigt das nicht nur auf Instagram, sondern auch in Berlin. Auf den Plakaten stehen Sprüche, bei denen Stuttgart offensichtlich nicht gut wegkommt. Es ist ein "Gruß an die Bielefelder", die sich am Samstag zahlreich in Berlin einfinden werden.

Stichel-Plakate in Berlin: Diese Sprüche sorgen in Bielefeld und Stuttgart für Lacher

"Stuttgart gibt's gar nicht – Bielefeld wünscht viel Spaß beim Pokalfinale", steht auf einem der Plakate in Anlehnung an die sogenannte Bielefeld-Verschwörung. Auf einem anderen Plakat steht "Europa League wir kommen. Bielefeld grüßt die besten Fans der Welt.". Der Sieger des DFB-Pokalfinale spielt in der kommenden Runde in der Europa League.

Vor dem DFB-Pokalfinale des VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld hat die Stadt Bielefeld mit humorvollen Plakaten für einen Lacher gesorgt.
Vor dem DFB-Pokalfinale des VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld hat die Stadt Bielefeld mit humorvollen Plakaten für einen Lacher gesorgt.  Foto: Bielefeld Marketing

Siekmann humorvoll: "Wenn wir Stuttgart geschlagen haben, können wir uns um die richtigen Gegner kümmern – Mailand oder ähnliche Clubs, die gerne Erfahrung mit uns machen möchten." 

Die Stadt Bielefeld hat in Berlin einige Plakate aufgehängt mit humorvollen Sprüchen vor dem Pokalfinale des VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld.
Die Stadt Bielefeld hat in Berlin einige Plakate aufgehängt mit humorvollen Sprüchen vor dem Pokalfinale des VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld.  Foto: Bielefeld Marketing

Das dritte Plakat titelt "Württemberg geht baden", was den Schwaben aus Stuttgart besonders treffen dürfte und für Jens Siekmann von der Stadt Bielefeld eine besondere Bedeutung hat. "Ich habe länger in Freiburg gelebt", so Siekmann, der die Rivalität nur zu gut kennt. 

"Sollte eine Überraschung sein" – Bielefelder Plakataktion vor Pokalfinale nicht abgesprochen

Aus Stuttgart wird es wohl keine Reaktion geben, auch aus Zeitgründen. Aber: "Die Anrufer aus Stuttgart haben alle herzlich gelacht." Die Sticheleien kommen gut an, sind nicht unterhalb der Gürtellinie und sorgen auch auf dem Weg zum OIympiastadion in Berlin für den ein oder anderen gemeinsamen Lacher beider Fanlager. 

Abgesprochen war die Aktion übrigens nicht zwischen den beiden Marketingteams aus Bielefeld und Stuttgart vor dem DFB-Pokalfinale. "Wir bekommen zwar Reaktionen, aber haben das natürlich nicht angekündigt. Es sollte schon eine Überraschung sein", sagt Jens Siekmann gegenüber der Heilbronner Stimme.

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