Vertragsverlängerung beim VfB? Woltemade-Warnung von TV-Experte Basler an Undav
Verlängert Deniz Undav seinen Vertrag beim VfB Stuttgart? Alexander Wehrle wirkt entspannt. Im Doppelpass auf Sport1 warnt Ex-Profi Mario Basler vor einem Wechsel.
Die Causa Undav wird im Sommer eines der großen Transferthemen beim VfB Stuttgart. Verlängert der beste deutsche Stürmer seinen Vertrag beim Bundesligist oder gibt es keine Einigung? Eine Antwort soll bestenfalls vor der WM 2026 folgen, Druck gibt es jedoch erstmal keinen. Auch VfB-Boss Alexander Wehrle bleibt entspannt.
"Ich sehe das gar nicht so dramatisch", erklärt Wehrle am Sonntag im Sport1-Doppelpass. Bei einer Vertragsverlängerung müsse man jedoch beide Perspektiven sehen. "Deniz hat eine überragende Saison und es ist wahrscheinlich sein letzter großer Vertrag. Er weiß, was er an uns hat und fühlt sich wohl."
Ex-Profi Basler warnt Undav vor VfB-Abschied – Woltemade-Wechsel als "abschreckendes Beispiel"
Der VfB Stuttgart und Deniz Undav, dessen Vertrag bis 2027 läuft, führen wohl Gesprächen. "Wir wissen auch, was wir an ihm haben", so Wehrle und verspricht: "Wir werden in allen Fällen ein sehr wertschätzendes Angebot unterbreiten." Letztlich sei es aber auch eine "persönliche Entscheidung" von Undav.
Im Doppelpass warnt Ex-Profi Mario Basler den VfB-Star jedoch und bringt ein populäres Beispiel. "Undav hat ein abschreckendes Beispiel mit Woltemade gehabt, der weggegangen ist und gedacht hat, er macht eine Weltkarriere in Newcastle. Jetzt ist er nicht einmal mehr Stammspieler", so Basler kritisch. Nick Woltemade hatte den VfB Stuttgart im Sommer verlassen und auch um einen Wechsel gebeten, setzt sich in der Premier League derzeit aber nicht durch.
Dass Undav bei anderen Vereinen womöglich mehr Gehalt bekommen könnte, ist zwar eine Option, aber bereitet VfB-Boss Wehrle keine Sorgen. "Es ist nicht so, dass er bei uns kein Geld verdient", so Wehrle. Für den Vorstandsboss der Schwaben ist der Faktor Mensch ebenfalls wichtig. Wehrle: "Er ist auch neben dem Platz eine Identifikationsfigur." Umso wichtiger, dass man sich wohl "in guten Gesprächen" befindet.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare