Rollen-Diskussion

„Eine Einheit, ein Land“ – VfB-Star Undav schwört Deutschland auf WM 2026 ein

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Die Rollen-Diskussion um Deniz Undav bei der WM 2026 wird nicht kleiner. Der VfB-Stürmer und Bundestrainer Julian Nagelsmann haben alles geklärt. Es geht darum, eine Einheit zu sein.


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Deniz Undav ist derzeit in aller Munde. Deutscher Top-Torschütze in der Bundesliga, beim VfB Stuttgart unverzichtbar, in der Nationalmannschaft aber nur in der Joker-Rolle. Seit Wochen wird über die Aussagen des VfB-Stars und von Bundestrainer Julian Nagelsmann diskutiert. Auch nach dem 2:1-Sieg gegen Ghana in Stuttgart während der Länderspielpause gab es erneut Zündstoff-Aussagen. 

Nach der 0:2-Niederlage des VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund geht es um das Undav-Nagelsmann-Verhältnis, vor allem in Bezug auf die Rolle des Stürmers hinsichtlich der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Der Bundestrainer erklärte zuletzt, dass es unwahrscheinlich sei, dass sich an der Undav-Rolle etwas ändern werde. Für den VfB-Stürmer ist das kein Thema. Er wirkt eher genervt von den Fragen.

„Alles geklärt“ – kein Streit zwischen VfB-Star Undav und Bundestrainer Nagelsmann

Undav wollte in der Mixed Zone nach dem Spiel gegen den BVB nicht mit den wartenden Reportern sprechen. „Genug Interviews gegeben“, murmelte er und entschwand ins Treppenhaus der Stuttgarter MHP-Arena. Gegenüber dem ZDF erklärte er: Ich habe mit dem Bundestrainer am Tag danach telefoniert. Wir haben alles geklärt.“

Keine Kampfansage, kein Frust. Undav kommt mit der Aufregung um seine Person klar. Er kann zufrieden sein, denn es spiegelt schließlich seine Leistung wieder, die durch Undav-Rufe beim Länderspiel belohnt werden. Missstimmung zwischen ihm und dem Bundestrainer gibt es jedoch keine. 

„Eine Einheit, ein Land“ – VfB-Star Undav schwört Deutschland auf die WM 2026 ein

„Ich versuche, alles zu geben für die WM, dass ich da dabei sein darf“, so Undav. Der VfB-Star will keine Risse im Team sehen, sagt im ZDF: „Wir sind eine Einheit, wir sind ein Land, ob ich eine Minute spiele oder 90 Minuten – ich werde immer alles geben und versuche, der Mannschaft zu helfen.“ Die Einheit gilt für Mannschaft und Fans, genauso wie für Bundestrainer und Spieler. 

„Ich bin entspannt, ich weiß das einzuordnen, deswegen ist alles gut zwischen Herrn Nagelsmann und mir“, so Undav, der insgeheim vielleicht hofft, dass sich die Unruhen bald legen. Je näher die WM 2026 kommt und je mehr Undav trifft, desto lauter werden die Stimmen jedoch wohl werden. Bis zur Nominierung am 12. Mai sind auch noch ein paar Wochen Zeit.

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