Trotz Sieg gegen Maccabi Tel Aviv: Deniz Undav benennt VfB-Probleme
Der VfB-Stürmer Deniz Undav spricht nach dem 4:1 gegen Maccabi Tel Aviv in der Europa League Klartext. und ist mit der Stuttgarter Mentalität nicht zufrieden.
Der personifizierte Gute-Laune-Mann des VfB Stuttgart war hinterher bedient. „Das Gegentor hat mich richtig aufgeregt. Das ist keine Qualitätsfrage, das ist eine Mentalitätsfrage“, grantelte Stürmer Deniz Undav nach dem 4:1 gegen Tel Aviv. „Nach dem 3:0 haben wir fahrig gespielt, obwohl wir die Dinge angesprochen haben. Jeder wollte wieder irgendwas machen“, polterte der 29-Jährige.
Mentalität statt Qualität: Was den Stuttgarter Stürmer Deniz Undav beim VfB stört
So wäre aus einer sicheren 3:0-Führung mit dem möglichen 3:2 noch ein Zitterspiel geworden. „In der Bundesliga dürfen uns solche Fehler nicht unterlaufen“, sagte Maximilian Mittelstädt. Das sollte auch der einmal mehr patzende Schlussmann Alexander Nübel verinnerlichen, der in seinem 100. Spiel für den VfB entscheidend danebengriff.
Eins ist aktuell offensichtlich: Gegen schwache Gegner bestehen die Stuttgarter. Tel Aviv ist wie Deventer (4:0) oder der VfL Bochum (2:0/DFB-Pokal) zuletzt eher auf Zweitliga-Niveau angesiedelt. Die Kader-Breite und -Tiefe ist groß genug, dass egal wer spielt, am Ende ein VfB-Sieg steht.
Gegentorschnitt des VfB Stuttgart ist in der Bundesliga deutlich zu hoch
Das Problem: Der Gegentor-Schnitt der vergangenen fünf Bundesligapartien (3,0) muss dringend runter. In Bremen am Sonntag und in der Woche darauf daheim gegen die TSG Hoffenheim „entscheidet sich, wo die Reise hingeht“, formulierte es Maximilian Mittelstädt. Das Werder-Nebelhorn, das bei Bremer Heimtoren ertönt, es soll stumm bleiben. Das Ziel für Trainer Sebastian Hoeneß ist klar: „Wir wollen bis zum Ende des Jahres so viel wie möglich mitnehmen, um dran zu sein an den interessanten Plätzen in der Bundesliga.“
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