„Ein geiles Spiel“ - VfB-Durchstarter Führich freut sich auf Rom
Das Bundesliga-1:1 gegen Union Berlin war gerade vorbei, da sprach man beim VfB Stuttgart schon vom nächsten Highlight in der Europa League. Der Sportvorstand hat hohe Ziele.
Die Blicke gingen beim VfB Stuttgart am Sonntagabend gleich nach vorne. „AS Rom hat eine große Tradition, es ist eine tolle Stadt“, sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. „Wir fahren da hin, wie immer, um zu gewinnen.“ Nun, sie werden fliegen. Fahren dauert zu lang. Am Donnerstagabend (21 Uhr, live im TV und Stream) geht es in der Europa League weiter, dann spielt der VfB Stuttgart bei der AS Rom um die mögliche direkte Qualifikation fürs Achtelfinale.
„Die große Motivation ist natürlich die, dass wir die Playoffs überspringen“, sagte Wohlgemuth nach dem Bundesliga-1:1 gegen Union Berlin. Beim VfB würde man gerne „zwei Wochen haben, in denen unter der Woche frei sein könnte“, frei von Spielverpflichtungen. „Natürlich wollen wir auch in der Europa League das Maximale erreichen“, betonte der Sportvorstand.
„Freuen uns riesig drauf“ – VfB-Star Führich blickt nach Rom
Nach sechs von acht Spieltagen der Ligaphase steht der VfB auf Platz neun im Feld der 36 Mannschaften. Die Top acht erreichen direkt das Europa-League-Achtelfinale. Zu Ende geht die Ligaphase mit dem Stuttgarter Heimspiel gegen die Young Boys Bern am 29. Januar, jetzt geht es aber erstmal nach Rom.
„Wir freuen uns riesig drauf“, sagte Chris Führich, der VfB-Torschütze gegen Union Berlin. „Das wird ein geiles Spiel, bestimmt auch eine geile Atmosphäre.“ Für den Flügel-Dribbler ist klar: „Wir werden alles reinhauen, um da zu punkten.“
VfB-Torschütze Führich will das Erfolgserlebnis nutzen
Im Heimspiel am Sonntag klappte das nicht dreifach, wie erhofft. „Wir mussten die freien Räume suchen, es war ein extrem zähes Ringen um Offensivaktionen“, sagte Fabian Wohlgemuth über die Partie. „Union hat sehr, sehr gut verteidigt, dann sind die Chancen natürlich knapp.“
Nur Chris Führich traf für den VfB. Das war in der 59. Minute zum 1:0. Von der Strafraumkante aus platzierte er den Ball perfekt neben den linken Pfosten. Union-Keeper Frederik Rönnow konnte nichts machen. „Möglicherweise war auch der Torwart beim Abschluss von Chris nicht auf die kurze Ecke vorbereitet, sondern - wie üblich bei Chris - auf die lange“, sagte Fabian Wohlgemuth. Der nach einem langen Leistungstief zuletzt schon auffällig starke Führich freute sich über seinen Treffer. Das sei „wieder ein Erfolgserlebnis. Und da möchte ich dranbleiben.“ Auch in Rom.
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