Nur Kurzeinsätze für Chema Andres – Zukunft dennoch beim VfB Stuttgart?
Gegen den HSV ersetzt er wohl Atakan Karazor, dennoch kommt Chema Andres beim VfB Stuttgart nur noch auf Kurzeinsätze. Über eine Rückkehr zu Real Madrid im Sommer wird spekuliert.
Die Saison befindet sich im Schlussspurt, die Kaderplanungen für die neue Saison laufen beim VfB Stuttgart bereits auf Hochtouren. Ein Thema dürfte dabei Chema Andres sein. Der junge Spanier könnte zu Real Madrid zurückkehren, wenn der Topclub eine Rückkaufoption zieht.
Beim VfB Stuttgart wird damit nicht gerechnet, wie der „Kicker“ schreibt. Zumal die Schwaben kaum als Verlierer aus dem Transfer gehen würden. Allerdings hat Chema in Stuttgart den Stammplatzkampf gegen Atakan Karazor erstmal verloren, auch wenn er am Sonntag den gesperrten Kapitän ersetzen dürfte.
Chema hat das Duell gegen Kapitän Karazor beim VfB Stuttgart verloren – vorerst
Nur in drei Spielen stand Chema beim VfB Stuttgart seit Januar in der Startelf. Ansonsten setzten Sebastian Hoeneß meist auf das Duo Karazor und Angelo Stiller im defensiven Mittelfeld. Dennoch hält der Trainer große Stücke auf Chema. „Ihm gehört die Zukunft“, erklärte Hoeneß vor einigen Wochen.
Klar ist auch, dass Chema Potenzial hat. Er verfügt über eine gute Technik, ist robust und zweikampfstark. Hinzu kommt vor allem, dass der Spanier eine gute Spielübersicht hat und einen ordentlichen Drang zum gegnerischen Tor. Aber: Er ist jung und macht Fehler. Hoeneß weiß das und lobte bereits, dass Chema „lernwillig“ sei. Fehler und Schwankungen sind nunmal Teil einer Entwicklung.
Dennoch dürfte Chema mit den Kurzeinsätzen nicht ganz zufrieden sein. Im Sommer kam er für rund drei Millionen Euro von Real Madrid zum VfB Stuttgart. Im Herbst erhielt er teilweise den Vorzug vor Karazor. Den Rang lief er dem VfB-Kapitän jedoch nicht ab. Es waren Verschnaufpausen, auch wenn anderes gemunkelt wurde.
VfB Stuttgart geht als Gewinner aus dem Chema-Deal raus
Der Marktwert von Chema stieg trotzdem, denn seine Leistungen waren meist gut. Inzwischen liegt sein Wert laut „transfermarkt.de“ bei rund 15 Millionen Euro. Real Madrid könnte ihn dank einer Rückkaufoption für 13,5 Millionen Euro vom VfB Stuttgart loseisen. Das Szenario gilt aber als unwahrscheinlich, auch wenn ein direkter Weiterverkauf möglich wäre.
Dann, so schreibt „Kicker“, könnte der VfB Stuttgart bei identischem Angebot direkt den Zuschlag erhalten. Sollte der Bundesligist Chema jedoch nicht verpflichten wollen, sei noch eine Weiterverkaufsbeteiligung im Vertrag verankert. Heißt: Wenn Real Madrid Chema zurückholt und direkt weiterverkauft, bekommt der VfB Stuttgart einen Anteil im unteren bis mittleren zweistelligen Prozentbereich. So gehen die Schwaben kaum als Verlierer aus der Sache raus.
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