Schlechte Bilanz
Hinzugefügt. Zur Merkliste Lesezeichen setzen

VfB Stuttgart und der Leverkusen-Fluch – Trainer Hoeneß will „etwas ändern“

   | 
Lesezeit  1 Min
Erfolgreich kopiert!

Bayer 04 Leverkusen kann getrost als Angstgegner des VfB Stuttgart bezeichnet werden. Die Bilanz ist schwach, zuletzt gab es meist Frust nach Abpfiff.


Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Neun Spiele in 29 Tagen. Für den VfB Stuttgart stehen knackige Wochen an, die an diesem Samstag (18.30 Uhr, live im TV und Stream) mit dem Liga-Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen beginnen. Weil auch das Wetter aktuell knackig daherkommt, setzt der Stuttgarter Tross bei der Anreise nicht auf einen Tagesflug, sondern wird witterungsbedingt schon am Freitag gen Leverkusen reisen.

Da es nicht in den hohen Norden, sondern an den Rhein geht, ist Trainer Sebastian Hoeneß optimistisch, dass die Partie stattfindet. „Meuschi ist gut vorbereitet, was die Stollen angeht“, sagte Hoeneß über Zeugwart Michael Meusch und lächelte. Nach Spielen gegen Bayer Leverkusen hatte der VfB Stuttgart zuletzt allerdings nie etwas zu lächeln.

Schlechte Erinnerungen an Bayer 04 Leverkusen – der Fluch des VfB Stuttgart

Es herrschte meist Frust und Ärger über ganz späte Tore von Bayer „Laterkusen“. Im März 2025 zuletzt beim bitteren Heim-3:4 nach 3:1-Führung zum Beispiel. Oder nach dem im Elfmeterschießen verlorenen Supercup-Finale 2024. Gerade in der Leverkusener Doublesaison 2023/24 biss sich der Vfb drei Mal (inklusive DFB-Pokal) die Zähne an Leverkusen aus. „Am Ende ist meist nicht das rausgekommen, was verdient gewesen wäre“, sinnierte Hoeneß am Freitagnachmittag bei der Spieltags-Pressekonferenz, erinnerte aber auch an viele Unentschieden.

Nicht nur der VfB hat ein Leverkusen-Problem, sondern auch Hoeneß persönlich. Es ist der einzige aktuelle Erstligist, gegen den Hoeneß in elf Pflichtspielversuchen noch nie gewinnen konnte. Weder mit der TSG Hoffenheim, noch mit dem VfB. „Wenn es die Statistik gibt, dann gibt es da wenig dagegen zu sagen“, so Hoeneß.

Ein anderes Zahlenwerk wurde dem 43-Jährigen noch kurz vor der Pressekonferenz mit auf den Weg gegeben. „Beim letzten VfB-Sieg gegen Bayer Leverkusen hieß der Torschütze noch Christian Gentner“, sagte Hoeneß über den heutigen Sportdirektor, der Hoeneß allerdings nicht diese Info einflüsterte, wie er betonte. Seit dem 1:0 am 28. April 2018 haben die Schwaben nicht mehr gegen Leverkusen gewonnen. Beim VfB hieß der Trainer damals Tayfun Korkut. „Natürlich versuchen wir, da was daran zu ändern“, sagte Hoeneß über die miese VfB-Bilanz vor dem Topspiel des 16. Spieltags unterm Bayer-Kreuz. Den VfB trennen aktuell als Sechsten nur drei Zähler vom Dritten.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben