VfB-Star motzt sich zur Gelbsperre – El Khannouss als schwäbischer Bruddler
Offensivspieler Bilal El Khannouss fehlt dem VfB Stuttgart gegen den FSV Mainz 05, weil er im dritten Spiel nacheinander eine unnötige Verwarnung kassiert hat.
Er ist der Mann für die späten Verwarnungen beim VfB Stuttgart. Am Sonntag handelte sich Bilal El Khannouss beim lockeren 4:0-Heimsieg über den VfL Wolfsburg seine fünfte Gelbe ein. Das hat Folgen: Der Marokkaner fehlt dem VfB am Samstag beim Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 gesperrt. Vier seiner fünf Verwarnungen handelte sich der 21-Jährige in der Schlussviertelstunde ein, drei in den vergangenen drei Partien. Jeweils ziemlich unnötig.
Beim 3:1 gegen den 1. FC Köln warf er im Anschluss an ein Foulspiel den Ball weg, beim 3:3 in Heidenheim motzte er nach seiner Auswechslung tief in der Nachspielzeit zu intensiv und wurde deshalb verwarnt. Am Sonntag machte er den schwäbischen Bruddler-Hattrick perfekt: Weil in der 88. Minute ein Foulpfiff gegen ihn ausblieb, kassierte El Khannouss Gelb von Schiedsrichter Patrick Ittrich.
Unnötige Gelbsperre für El Khannouss – VfB-Star fehlt gegen FSV Mainz 05
„Undiszipliniertheiten sind immer unnötig“, sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth am Sonntag, schränkte aber auch ein: „Irgendwann hätte er die fünfte Verwarnung bekommen, dann hat er sie halt jetzt.“ Wohlgemuth rät dem Nationalspieler Marokkos aber auch, er möge doch als Offensivspieler darauf achten, „dass ihm so eine Sperre nicht nochmal wiederfährt.“
Bei Verteidigern ist aufgrund der Zweikampfführung so etwas eher nachvollziehbar. Mit Blick auf die 5. Gelbe des von Leicester City ausgeliehenen Spielgestalters sagte Wohlgemuth: „Er wird selbst wissen, dass das zu dem Zeitpunkt, bei dem Spielstand, nicht unbedingt notwendig war.“
Einziger Vorteil: El Khannouss kann seine Sperre in Mainz absitzen, ist dadurch im Duell mit Champions-League-Konkurrent RB Leipzig am 15. März (19.30 Uhr) spielberechtigt. Nicht nur Wohlgemuth hofft, dass sich Bilal El Khannouss nicht noch zu einer weiteren Auszeit motzt, nach der zehnten Verwarnung droht nämlich die nächste Sperre.
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