So hat Atakan Karazor nach seiner Roten Karte den VfB-Wahnsinn erlebt
Atakan Karazor sieht nach einem Foul an Hoffenheims Fisnik Asllani die Rote Karte. Nach dem Spiel spricht der Kapitän des VfB Stuttgart über seinen Platzverweis – und entschuldigt sich.
Atakan Karazor hörte das Tor zum 3:3 für den VfB Stuttgart bei der TSG Hoffenheim, bevor er es sah. Der Kapitän des VfB Stuttgart war nach seinem Platzverweis drinnen in den Katakomben der Sinsheimer Arena. „Der Fernseher war ein paar Sekunden hinterher. Als das Tor gefallen ist, da habe ich gehofft, dass es für uns ist“, sprach der Stuttgarter Kapitän. Es jubelten tatsächlich die rund 10000 Schwaben über den Ausgleich.
„Über die Moral der Mannschaft brauchen wir nicht reden, die ist unglaublich“, zeigte er sich „sehr, sehr happy“ über den späten Punktgewinn des VfB Stuttgart. Das große Aber: „Ich bin traurig, dass ich in der Mannschaft im Endspurt leider nicht zu 100 Prozent behilflich sein.“
Karazor fehlt dem VfB Stuttgart nach Roter Karte – Entschuldigung an Asllani
Für das Foul an Fisnik Asllani in der 69. Minute sah Atakan Karazor die Rote Karte, dürfte zwei Spiele gesperrt werden. „Es wird uns da eine gehörige Portion Erfahrung fehlen“, sagt VfB-Trainer Sebastian Hoeneß. Ein Karazor-Comeback könnte es erst im Pokalfinale gegen den FC Bayern am 23. Mai geben.
„Für mich kommt nicht infrage jetzt in Urlaub zu fliegen“, sagte Karazor. Er will jetzt in anderer Rolle helfen, dass es ein Happy End in der Bundesliga gibt. „Ich bin wieder in einer stärkeren Phase, deshalb tut es mir umso mehr weh, dass ich die Jungs jetzt leider im Stich lassen muss. Karazor sprach Klartext zum Gamechanger, seinem Platzverweis. In Unterzahl machte der VfB Stuttgart in der 90+5. Minute noch das 3:3 und holte einen sehr wichtigen Punkt.
„Das war eine klare Rote Karte. Ich habe es auch direkt gewusst“, zeigte sich der Sünder geständig. Groß war die Sorge, dass er Asllani an der Achillesferse ernsthaft verletzt hatte. Eigentlich wollte er in der Situation dem Hoffenheimer Stürmer nur einen Gehfehler mitgeben. „Meine Intention ist in solchen Situationen, niemals den Gegenspieler zu verletzen“, sagte der türkische Nationalspieler, der sich umgehend entschuldigte. Dies auch nach Spielschluss im Stadioninneren tat. „Ich habe gerade mit ihm gequatscht, es geht ihm gut.“
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