34:34 gegen den EHV Aue: Julian Malek rettet dem TSB Horkheim einen Punkt
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Personell dezimierter TSB Horkheim ringt dem Zweitliga-Absteiger EHV Aue ein 34:34-Unentschieden ab. Ein taktischer Kniff von Trainer Oliver Heß ist das Erfolgsrezept im Spiel gegen die Sachsen.
Louis Dück beim Wurf. Der TSB Horkheim musste Schlüsselspieler ersetzen und erkämpfte sich gegen Ex-Zweitligist Aue ein Unentschieden.
Foto: Mario Berger
Vor zwei Wochen rettete Jan Kanters dem TSB in der Schlusssekunde einen Punkt gegen Erlangen. Am Sonntag war es sein Torhüterkollege Julian Malek, der in der Schlusssekunde gegen den Auer Francisco Pereira parierte und dem TSB damit das 34:34 (17:20) sicherte. „Das ist ein gewonnener Punkt heute, wir mussten schließlich zentrale Figuren ersetzen“, sagte Rückraumspieler Adam Soos.
Beim TSB Horkheim fehlten Kevin Bitz und Niklas Matusik
Der TSB ging mit der Hypothek ins Spiel, dass der etatmäßige Innenblock komplett ausfiel. Sowohl Kevin Bitz als auch Niklas Matusik mussten krankheitsbedingt passen. Entsprechend war Improvisationskunst gefragt. Im Angriff begann Robin Mack auf halblinks für Bitz. Am Kreis wechselten sich Rico Reichert und Louis Dück ab. Letzterer bildete zusammen mit Soos den neuformierten Innenblock. Der gebürtige Ungar übernahm auch schnell den Posten im linken Rückraum für den wirkungslosen Mack.
Die Gastgeber kamen schwer ins Spiel. Nach zehn Minuten stand ein 4:8 auf der Anzeigetafel. Trainer Oliver Heß nahm eine erste Auszeit. In der Folge probierten es die Horkheimer durchaus erfolgreich mit dem siebten Feldspieler, wodurch mehr offensive Durchschlagskraft entstand. Die Stabilität der Abwehr wuchs ebenfalls, so dass der Rückstand mehrmals auf zwei Tore zusammenschmolz. Der Ausgleich gelang bis zur Pausensirene allerdings nicht. In erster Linie deshalb, weil der TSB zu viele klare Chancen liegenließ und die Gäste in Summe effizienter abschlossen. Beim Stand von 17:20 wurden die Seiten gewechselt. So viele Gegentore hatten die Gastgeber in dieser Saison in der Stauwehrhalle in den ersten 30 Minuten noch nicht kassiert.
Das Spiel wogt in der zweiten Hälfte hin und her
Den Drei-Tore-Rückstand machte der TSB zu Beginn des zweiten Durchgangs schnell wett. Louis Mönch glich in der 37. Minute mit einem gekonnten Schlagwurf zum 21:21 aus. Wieder schaffte die taktische Variante mit zwei Kreisläufern durch den siebten Feldspieler zusätzliche Räume. Der Horkheimer Spielmacher war es sechs Minuten später auch, der sein Team erstmals seit dem 2:1 wieder mit 25:24 (43.) in Führung brachte. EHV-Trainer Rüdiger Bones nahm sofort eine Auszeit, um den Lauf der Gastgeber zu unterbrechen. Das gelang: Mit einem 3:0-Lauf waren die Sachsen wieder mit 27:25 vorne (45.).
Nun versuchte es Heß auf der anderen Seite ebenfalls mit der Grünen Karte – und ebenfalls mit Erfolg. Johannes Rebmann glich wieder zum 29:29 aus (49.). Alles lief also wieder auf einen Showdown in den letzten zehn Minuten hinaus. Beim Stand von 34:34 hatte der TSB 26 Sekunden vor dem Ende den vermeintlich letzten Angriff. Der wurde wegen Zeitspiels jedoch abgepfiffen, im Gegenzug hielt Malek den Punkt fest.
Akos Csaba hat den TSB verlassen, dafür kehrt Daniel Grosser zurück
Auf eigenen Wunsch des Spielers hat der TSB Horkheim den Vertrag mit Rechtsaußen Akos Csaba aufgelöst. Für den Ungarn kehrt mit Daniel Grosser ein Eigengewächs zumindest bis Ende Februar zurück. Einen Tag nach seinem 28. Geburtstag stand der langjährige Drittliga-Spieler, der seine Karriere 2023 beendet hatte, am Samstag bereits wieder im Kader. Zum Einsatz kam Grosser allerdings nicht.
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