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Formel 1: Audi erreicht nächsten Meilenstein

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Vor drei Wochen ist der Formel-1-Motor von Audi zum ersten Mal im fertigen Monocoque gestartet worden. Nun rollt das neue Auto zum ersten mal auf einer Rennstrecke. Aber nicht für einen offiziellen Test.


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Bis zum Start der Formel-1-Saison 2026 am zweiten März-Wochenende im australischen Melbourne sind es nicht einmal mehr ganz zwei Monate. Die Vorbereitung für den Einstieg von Audi in die Königsklasse des Motorsport läuft auf Hochtouren.

Audi zündet ersten Formel-1-Motor im Monocoque – Fire-up markiert nächsten Meilenstein

Am 19. Dezember wurde die selbst entwickelte Antriebseinheit zum ersten Mal im fertigen Monocoque am Sitz des Teams in H(Schweiz) zum ersten Mal im fertigen Monocoque angelassen. In der Motorsportszene wird dieser Moiment Fireup genannt. Mit dabei kurz vor Weihnachten war auch Audi-CEO Gernot Döllner.

Aktuell gibt es von Audi nur Fotos der Rennwagenstudie R26 Concept. Den fertigen Boliden für die Formel 1 zeigt das Unternehmen am 20. Januar in Berlin.
Aktuell gibt es von Audi nur Fotos der Rennwagenstudie R26 Concept. Den fertigen Boliden für die Formel 1 zeigt das Unternehmen am 20. Januar in Berlin.  Foto: Audi

„Mit dem Fire-up wird die harte Arbeit der Teams in Hinwil, Neuburg und Bicester nun wirklich lebendig“, so Döllner. „Es markiert den Beginn eines spannenden neuen Kapitels in der Motorsportgeschichte von Audi.“

Audi zeigt neuen Formel-1-Wagen beim Filmtag in Barcelona – erste Fahrt auf der Strecke

Hermetisch abgeriegelt ist an diesem Freitag (9. Januar 2026) die Rennstrecke in Barcelona (Spanien). Nur wer zum neuen Revolut Audi F1 Team gehört, kommt rein. Zum ersten Mal wird der neue Rennwagen auf der Strecke bewegt. Allerdings handelt es sich nicht um einen Test, viel mehr werden Filmaufnahmen gemacht.

Am Steuer wechseln sich die beiden Stammfahrer Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto ab. Die Vorschriften für Filmtage - im Sportlichen Formel-1-Reglement als „Promotional Events“ bezeichnet - sehen vor, dass Audi mit dem R26 bis zu 200 Kilometer zurücklegen darf. Auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya entspricht das einer Distanz von maximal 42 Runden. Dennoch gibt es den Ingenieuren und Technikern die Möglichkeit, um die Funktionstüchtigkeit des Wagens zu überprüfen.

Vor dem ersten Rennstart nimmt Gernot Döllner ein Stück weit den Druck vom Team. „Ein Top-Team in der Formel 1 wird man nicht über Nacht. Es erfordert Zeit, Ausdauer und unermüdliches Hinterfragen des Status quo“, sagt der Audi-Chef. „Ab 2030 wollen wir um den Weltmeistertitel kämpfen.“

Audi: Nach der Rennwagen-Premiere geht es zu ersten Testfahrten

Der nächste große Schritt für Audi in der Formel 1 erfolgt am 20. Januar in Berlin, dann enthüllt die VW-Tochter zum ersten Mal den Rennwagen in der künftigen Lackierung mit den Sponsorenlogos. Von 26. bis 30. Januar finden dann auf der Rennstrecke in Barcelona die ersten offiziellen Testfahrten für die neue Saison statt.

Mitte Februar sind dann nochmals sechs Testtage in Bahrain angesetzt, ehe der erste Grand Prix am zweiten März-Wochenende im australischen Melbourne gefahren wird. 

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