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Horkheimer Handballer Sebastian Heymann steht nun doch im Olympia-Kader

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Der Horkheimer Sebastian Heymann ist überraschend ins 17er-Aufgebot des Deutschen Handballbundes für die Olympischen Spiele in Paris aufgerückt. Was zu der Nachnominierung geführt hat.

Sebastian Heymann hat plötzlich wieder gute Chancen bei den Olympischen Spielen in Paris dabei zu sein.
Sebastian Heymann hat plötzlich wieder gute Chancen bei den Olympischen Spielen in Paris dabei zu sein.  Foto: Tom Weller (dpa)

Wenn sich die deutsche Männer-Nationalmannschaft am Sonntag in Hennef zum Vorbereitungslehrgang auf die Olympischen Spiele in Paris trifft, wird Sebastian Heymann überraschend doch dabei sein. Der 26-jährige Horkheimer war Anfang Juni von Bundestrainer Alfred Gislason nicht für den finalen 17er Kader berücksichtigt worden.

Am Freitag gab der Deutsche Handballbund bekannt, dass Marian Michalczik zugunsten seiner Familie auf eine Teilnahme in Paris verzichtet. Der 27-jährige Mittelmann der TSV Hannover-Burgdorf und seine Frau erwarten in den kommenden Wochen zum ersten Mal Nachwuchs. 

Sebastian Heymann war bei EM und Olympia-Qualifikationsturnier dabei

„Der Verzicht auf eine mögliche Olympiateilnahme wiegt sicher schwer, aber die Geburt unseres ersten Kindes steht an erster Stelle. Kompromisse wären da auch nicht im Sinne unserer Nationalmannschaft gewesen. Den Jungs drücke ich nun als Fan die Daumen“, sagte Michalczik laut der Verbandsmitteilung. Michalcziks Platz im Aufgebot wird Sebastian Heymann einnehmen. Der 26-jährige Rechtshänder zählte zum EM-Team und bestritt auch das Olympia-Qualifikationsturnier in Hannover.


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„Mit dem Wechsel Sebastian Heymann für Marian Michalczik können wir in unserem Konzept bleiben“, sagt der Bundestrainer, richtet den Blick nach vorn: „Ab Sonntag werden wir uns wieder gemeinsam voll mit Handball beschäftigen und die jetzige Formation einspielen.“ 

In der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele werden die deutschen Handballer am 13. Juli in Dortmund gegen Olympiasieger Frankreich spielen, zudem am 19. Juli und 21. Juli jeweils in Stuttgart gegen Ungarn und Japan.

Die Vorverkäufe für alle Partien laufen; Karten sind ab 19 Euro via dhb.de/tickets erhältlich.

Aufgebot für der Handball-Nationalmannschaft Männer

Tor: Andreas Wolff (KS Vive Kielce), David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Joel Birlehm (TSV Hannover-Burgdorf) 

Linksaußen: Lukas Mertens (SC Magdeburg), Rune Dahmke (THW Kiel)

Rechtsaußen: Christoph Steinert (HC Erlangen), Tim Hornke (SC Magdeburg)

Kreis: Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen)

Rückraum Mitte: Juri Knorr (Rhein-Neckar Löwen), Luca Witzke (SC DHfK Leipzig)

Rückraum links: Julian Köster (VfL Gummersbach), Marko Grgic (ThSV Eisenach), Sebastian Heymann (Rhein-Neckar Löwen)

Rückraum rechts: Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf), Franz Semper (SC DHfK Leipzig)

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