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Fest des Sports
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Wie in alten Zeiten: Unterländer Sport-Familie feiert das Fest des Sports

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Die Unterländer Sportler des Jahres 2022 wurden am Donnerstagabend wieder in einem feierlichen Rahmen beim Fest des Sports gekürt. Dazu gab es neue Namen auf den Ehrentafeln.

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Die ersten herzlichen Umarmungen und lachenden Gesichter hatte es schon gegeben, weit bevor die ersten Urkunden, Schecks und Trophäen überhaupt übergeben worden waren. Bereits im Foyer der Kreissparkasse war die Wiedersehensfreude vielfach groß.

Und das nicht ohne Grund, denn drei Jahre hatte die Unterländer Sport-Familie auf ein gemeinsames Wiedersehen warten müssen, bevor es am Donnerstagabend nun wieder soweit war. Nach dem nur via Livestream übertragenen Sport-Talk 2021 und einer abgespeckten Ausgabe 2022 in der Skybar des Heilbronner Parkhotels kehrte das Fest des Sports mit der Kür der Unterländer Sportler des Jahres sowie der Übergabe der Förderschecks der Sporthilfe Unterland e.V. Heilbronn-Hohenlohe wieder in gewohntem Rahmen unter die Pyramide der Kreissparkasse zurück.

 


 

Leser und Jury entscheiden über die Gewinner

"Es freut uns dieses Mal ganz besonders, dass wir heute wieder zusammen hier sein können", sagte Stimme-Chefredakteur Uwe Ralf Heer, der das Bühnenprogramm vor rund 350 Gästen einmal mehr kurzweilig moderierte.

Im Mittelpunkt des Abends stand zum insgesamt 65. Mal die Ehrung der Unterländer Sportler, Trainer und der Mannschaft des Jahres, die Leser und User der Heilbronner Stimme sowie eine vierköpfige Jury mit Uwe Ralf Heer, Stimme-Sportchefin Stefanie Wahl, Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel und dem Vorsitzenden des Sportkreises, Klaus Ranger, paritätisch gewählt hatten.

Chefredakteur Uwe Ralf Heer (Mitte) moderierte ein kurzweiliges Sport-Quiz.
Chefredakteur Uwe Ralf Heer (Mitte) moderierte ein kurzweiliges Sport-Quiz.  Foto: Veigel, Andreas

Turnriege steht in der Leser-Gunst ganz oben

Sportlich hatten dabei die Turner und Vertreter der Ballsportarten die besten Karten. Turn-Ass Milan Hosseini von der TG Böckingen wurde Sportler des Jahres, Annett Wiedemann, Leiterin der Turntalentschule Heilbronn, erhielt die erstmals verliehene Auszeichnung als Trainerin des Jahres. Hoffenheims Mara Alber ist neue Unterländer Sportlerin des Jahres, die im vergangenen Sommer aufgestiegenen Handballerinnen von Zweitligist SG Schozach-Bottwartal wurden als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet.

Hosseini bedankte sich per Videobotschaft bei seinen Unterstützern und Förderern. Der 21-Jährige war ab Abend verhindert - die Vorbereitung auf den DTB-Pokal am Wochenende in Stuttgart genoss Priorität. Seine Mutter Michaela Bierdümpfl nahm die Trophäe stellvertretend für ihn aus den Händen von Stimme-Verleger Tilmann Distelbarth entgegen. Woher ihr Sohn diese große Motivation für die Wettkämpfe habe, wisse sie eigentlich auch nicht so recht, gab Bierdümpfl zu. "Von mir hat er sie eigentlich nicht", scherzte sie.


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Mara Alber kürt ihr Traum-Jahr 2022

Sportlich ganz vorne: Mara Alber erhielt die Trophäe zur Sportlerin des Jahres aus den Händen von Stimme-Verleger Tilmann Distelbarth.
Sportlich ganz vorne: Mara Alber erhielt die Trophäe zur Sportlerin des Jahres aus den Händen von Stimme-Verleger Tilmann Distelbarth.  Foto: Veigel, Andreas

Eine gemeinsame Vergangenheit mit Hosseini hat die neue Unterländer Trainerin des Jahres. Annett Wiedemann trainierte den Wahl-Berliner einst bei der TG Böckingen. Die Leiterin der Heilbronner Turntalentschule setzte sich gegen Petra Schneider-Blattner (Rollkunstlauf) und Neckarsulms Schwimm-Trainer Matthew Magee durch. "Das sind die schönsten Früchte", sagte Wiedemann angesichts von Hosseinis Erfolg, dessen Weg sie maßgeblich mitgeebnet hat.

Vor einem solchen Weg steht auch Mara Alber. Die 17-jährige Fußballerin der TSG Hoffenheim erlebte ein turbulentes Jahr zwischen Bundesliga-Debüt und U17-Europameistertitel und wurde Unterländer Sportlerin des Jahres. "Sie sollten mal wieder so spielen wie früher", gab die Stockheimerin ihren männlichen Bundesliga-Kollegen mit einem Augenzwinkern als Ratschlag mit in den Abstiegskampf.

SG Schozach-Bottwartal schwänzt Videostudium

Musikalisch weit vorne: Julian Pförtner präsentierte eigene Lieder und Cover-Stücke.
Musikalisch weit vorne: Julian Pförtner präsentierte eigene Lieder und Cover-Stücke.  Foto: Veigel, Andreas

Nach der Auszeichnung zur Sportlerin des Jahres 2022 war auch die Mannschaftskategorie fest in Frauen-Hand. Die Handballerinnen der SG Schozach-Bottwartal hatten den größten Zuspruch erhalten und ließen zugunsten der Ehrung sogar das angesetzte Videostudium von Gegner Harrislee sausen. "Für Bottwartal war es der erste Aufstieg in die zweite Liga; sowas ist einmalig", sagte Svenja Kaufmann als Spielmacherin der Aufstiegsmannschaft stellvertretend für das Team.

Sporthilfe-Chef Lohmiller: Fördersumme darf gerne wieder steigen

Bereits zum Auftakt des Abends, den "Voice of Germany"-Finalist und Tennis-Enthusiast Julian Pförtner musikalisch begleitete, hatten Uwe Ralf Heer und Richard Lohmiller, Vorsitzender der Sporthilfe Unterland, die ausgeschütteten Förderbeträge bekanntgegeben: Für 2022 erhielten Sportler 59.130 Euro, so dass regionale Athleten seit 1986 mit insgesamt 1.432.636,80 Euro auf ihrem Karriereweg unterstützt wurden.

25 Prozent weniger Anträge und minimal gesunkene Beträge pro Athlet seien das Ergebnis eines sportlich nicht ganz herausragenden Jahres, berichtete Lohmiller. "Es würde uns aber natürlich freuen, wenn sich das in Zukunft wieder ändert."

 
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