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Neckar-Cup: "Das Turnier hat sich etabliert"

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Turnierdirektor Metehan Cebeci registriert mit Freude, dass heuer beim Neckar-Cup mehr Zuschauer auf die Anlage am Trappensee gekommen sind.

Von Stefanie Wahl

 

Seine Augen sind neun Tage lang überall gewesen, als Turnierdirektor des Neckar-Cups ist Metehan Cebeci verantwortlich, dass in Kooperation mit der ATP alles läuft. Die Ansichten des 48-Jährigen ...

... über eine Erholungsphase nach dem 5. Neckar-Cup.

"Unsere Pfingstfreizeit haben wir auf heute verlegt. Da kommen aber 40 bis 50 Kinder auf die Anlage und freuen sich auf ihr Camp mit der Tennisschule. Da hoffen wir auf die nächste Generation, von denen vielleicht jemand in zehn oder 15 Jahren mal beim Neckar-Cup aufschlägt. Es geht fortlaufend weiter."
 

... über teils heftiges Regenwetter, das zu Unterbrechungen führte.

"Für das Wetter kann niemand etwas. Ich war immer ruhig, weil wir die Night Session und die Flutlichter hatten. Selbst wenn es den ganzen Tag geregnet hat, konnten wir die Spiele nachholen. Notfalls hätten wir das Finale auch erst am Montag oder Dienstag spielen können."
 

... über die Einführung der Night-Session.

"Wir wollten diese Neuerung ausbauen und haben ja mehrfach bis nach 22 Uhr am Abend gespielt. Es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. So viele Zuschauer wie in diesem Jahr hatten wir noch nie auf der Anlage. Darauf bin ich sehr stolz − und der Tennis-Gemeinde dankbar."
 

... über die angepeilten 1000 Zuschauer pro Tag.

"Am Freitag waren mehr als 900 Leute auf der Anlage, auch bei den Halbfinals. Wir hatten vor Samstag schon die Zahl 8000 geknackt."
 

Turnierdirektor Metehan Cebeci (links) und die beiden Finalisten Jiri Vesely und Rudolf Molleker (rechts), der das Turnier gewann.
Turnierdirektor Metehan Cebeci (links) und die beiden Finalisten Jiri Vesely und Rudolf Molleker (rechts), der das Turnier gewann.

... über Verbesserungen 2019.

"Ich möchte für die Zuschauer, Spieler und Helfer das Optimale rausholen. Sind sie zufrieden, kommen sie weiterhin. Aber 2019 muss der Eingangsbereich noch öffentlicher werden, auch die Toilettenbereiche genügen nicht. Der Flair ist super, alle sind begeistert, ich bekomme nur positives Feedback."
 

... über den Stellenwert des Neckar-Cups.

"Das Turnier hat sich etabliert. Die Leute haben es schon immer gesagt, aber jetzt habe auch ich das Gefühl, es geschafft zu haben. Tagelang waren die Tribünen voll. Zudem sind wir in der Challenger-Kategorie gelandet, in der für die Spieler die Punkte wichtiger sind als das Preisgeld. Das war immer mein Ziel."
 

...über die deutsche Komponente.

"Sie ist enorm wichtig. Ich kooperiere intensiv mit der Deutschen Tennis-Bund, und das wird auch so bleiben. Dieses Jahr gingen alle Wildcards an deutsche Spieler und ich trage hoffentlich meinen Teil bei, dass Tennis in Deutschland noch populärer wird. Den Becker-Graf-Boom kriegen wir nie wieder, aber Typen wie Zverev oder Molleker sind sehr wertvoll. Auch Dominik Koepfer oder Yannick Hanfmann sind Namen der Zukunft."
 

... über Enttäuschungen.

"Klar habe ich mir mehr bei den Top 50 bis 70 Spielern erhofft, aber viele sind nach Absagen als Nachrücker in Rom reingekommen. Da bekommt man in der ersten Qualifikations-Runde mehr Geld als bei uns im Halbfinale. Da würde ich als Profi genauso entscheiden."

 

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