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Markus Pommer startet in der Verfolgerrolle statt als Führender in den Prototype Cup Europe

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Am ersten Wochenende des neuen Prototype Cup Europe im Autodromo Internazionale del Mugello liegt LMP3-Pilot Markus Pommer aus Untereisesheim mit Teamkollege Mads Kjelde Larsen noch ein ganzes Stück hinter der Spitze zurück.

Ein Saisonauftakt mit Luft nach oben liegt im neuen Prototype Cup Europe hinter dem Untereisesheimer Markus Pommer.
Ein Saisonauftakt mit Luft nach oben liegt im neuen Prototype Cup Europe hinter dem Untereisesheimer Markus Pommer.  Foto: Gebhardt Motorsport

Viel mehr als ein furioser Start war es nicht, was Markus Pommer und Mads Kjelde Larsen am ersten Rennwochenende des neugeschaffenen Prototype Cup Europe im Autodromo Internazionale del Mugello zu zeigen vermochten. Nach wenigen sportlichen Höhepunkten in beiden Rennläufen und weit weg vom erhofften Podestplatz musste das Duo vom Berliner Team BWT Mücke Motorsport am Sonntag ein wenig konsterniert die Heimreise antreten. Dabei „fühlt sich das Paket sehr gut an, und ich glaube, dass wir damit eine gute Basis haben, um vorne mitzufahren“, sagt Markus Pommer.

Der Untereisesheimer konnte gemeinsam mit seinem dänischen Teamkollegen in beiden Rennen in der Toskana kaum um die Spitzenpositionen mitkämpfen. Das Duo wurde im Ziel zweimal mit deutlichem Rückstand als Sechster und damit Vorletzter abgewunken.

Pommer verpasst erste Startreihe im Qualifying nur hauchdünn

Das aus der ADAC-Vorgängerserie Prototype Cup Germany bekannte Sprintformat für LMP3-Fahrzeuge mit zwei Rennen über jeweils 55 Minuten sowie das ihm vertraute Duqueine-Chassis über dem V6-Twin-Turbo-Motor von Toyota hatten Markus Pommer im Vorfeld des Saisonauftakts eigentlich optimistisch gestimmt.

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen gleich zum Auftakt vorne dabei sein und in den Top Drei mitfahren“, hatte der 35-Jährige betont. Doch unter den besten drei Fahrzeugen befand sich sein pinkes Mücke-Arbeitsgerät dann nur im zweiten Qualifying, nachdem Pommer die erste Startreihe um 0,061 Sekunden verpasst hatte. Mads Kjelde Larsen war in seinem Zeittraining für das erste Rennen Fünfter geworden.


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Freude über Führung währt im zweiten Rennen nur kurz

Nach einem verschlafenen Start übergab Kjelde Larsen das Fahrzeug als Sechster an Pommer, der sich in der Folge an Linus Hellberg heran arbeitete, vor Ablauf der Rennzeit aber nicht mehr am Schweden im Ligier JS P325 vorbeikam.

Mehr Erfolg versprach dann Pommers aggressiver Rennstart in den zweiten Lauf: Von Platz drei aus schob sich der erfahrene Rundstrecken-Pilot im ersten Linksknick zunächst an die Spitze des Feldes. Doch bereits in der darauffolgenden ersten Rechtskurve verbremste sich Pommer abseits der Ideallinie und musste Maxim Dirickx (Aust Motorsport) und den späteren Sieger Theo Micouris (Team Virage) wieder vorbeiziehen lassen.


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„Der Start war großartig, aber auf der kalten und etwas rutschigen Außenbahn konnte ich die Führung einfach nicht halten“, sagte Pommer. „Danach habe ich dann versucht, den beiden an der Spitze zu folgen und die Reifen für meinen Teamkollegen bestmöglich zu schonen.“ Mit fünfeinhalb Sekunden Rückstand übergab er als Dritter schließlich an den 17-jährigen Kjelde Larsen, der jedoch ein wenig Lehrgeld zahlte und schließlich als Sechster ins Ziel kam.

Bei nur insgesamt acht Rennläufen an vier Wochenenden und bereits 21 Punkten Rückstand auf den Gesamtführenden Belgier Dirickx sind Pommer/Kjelde Larsen nun vorerst klar in der Rolle der Herausforderer. Weiter geht es im  Prototype Cup Europe erst Anfang Juli auf dem Nürburgring, bevor im Spätsommer weitere Stationen in Monza und auf dem Circuit de Spa-Francorchamps folgen.

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