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Heilbronner Falken fliegen hoch: Goalie Franz Jokinen ist der beste Hochspringer

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Statt auf dem Eis haben die Profis des Eishockey-Oberligisten Heilbronner Falken am Sonntagmittag auf dem Marktplatz eine ganz spezielle Trainingseinheit absolviert. In der Arena am Rathaus haben die Organisatoren zum Hochsprung-Wettbewerb geladen.


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Sondereinheit am Sonntagmittag: Trotz sommerlicher Hitze auf dem Marktplatz haben sich die Profis des Eishockey-Oberligisten Heilbronner Falken nicht zweimal bitten lassen und sind auf Einladung der Organisatoren von Hochsprung Heilbronn zum Show-Event angetreten. „Ich bin noch nie gesprungen“, gesteht der lettische Ex-Nationalspieler Gunars Skvorcovs vor dem Warm-up mit Dehnübungen.

Martin Jiranek vor Hochsprung-Meeting in Heilbronn: „Die Jungs sind fit“

Unter den Augen des Sportlichen Leiters Martin Jiranek, der gleich sechs Profis des Oberligisten mitgebracht hat, dem die Lizenz für den Spielbetrieb in der Saison 2025/26 erst im zweiten Anlauf unter strengen Auflagen vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) erteilt worden ist, starten die Cracks.


Zunächst über ein rot-weißes Baustellen-Absperrband und 1,20 Meter, um keine Verletzung zu riskieren. Aber Martin Jiranek gibt sich gelassen: „Die Jungs sind fit, jeder hat seinen individuellen Trainingsplan für die Vorbereitung bekommen.“

Ohne Bodycheck: Skvorcovs legt skurrilen Stilmix beim Hochsprung-Meeting an den Tag

Doch zwischen Eishockey und Hochsprung liegen Welten. Ohne Bodycheck, dafür mit Sprungkraft versuchen sich die Athleten in ihren schwarzen Hosen und roten Falken-Shirts ihre muskulösen Körper in die Höhe zu bringen. Während Gunars Skvorcovs einen skurrilen Stilmix aus Straddle und Flop bevorzugt, der Kanadier Calder Anderson mit Schnelligkeit punktet, entpuppt sich Franz Jokinen als Star des Sonntags.

Falken-Kapitän Freddy Cabana ist muskulöser als die Hochsprung-Profis. Spaß hat er am Sonntag trotzdem gehabt.
Falken-Kapitän Freddy Cabana ist muskulöser als die Hochsprung-Profis. Spaß hat er am Sonntag trotzdem gehabt.  Foto: Seidel, Ralf

Der Finne ist einst Mitglied bei Kaipolan Vire nahe Tampere gewesen – und präsentiert zwischen Kilianskirche und Rathaus die beste Technik. Seit wenigen Tagen ist der Torhüter in Heilbronn, sein erster Eindruck: „Eine sehr schöne Stadt.“ Das finden übrigens auch die internationalen Hochsprungprofis, die für einige Tage hier zu Gast sind. Für die 1,50 Meter – die niedrigste Höhe, die der Hochsprungständer erlaubt – reißt der Goalie wie seine Kumpels dennoch knapp.

Heilbronner Marktplatz wird zu Sportarena: Falken-Spieler genießen Live-Erlebnis

Fan-Liebling Corey Mapes, der in Eppingen und Mannheim im Schulsport zuletzt Hochsprung auf dem Trainingsplan gehabt hat, sagt: „Du brauchst Sprungkraft und Technik, dazu musst du mental auf den Punkt da sein. Schade, dass man sie Profis nur bei Olympia mal im Fernsehen verfolgt.“

Thomas Scheel (li.), Sprinttrainer der Sport-Union Neckarsulm und Kampfrichter beim Eishockey-Springen hat den Profis nicht nur Tipps gegeben, sondern beim ein oder anderen Flop auch ein Auge zugedrückt.
Thomas Scheel (li.), Sprinttrainer der Sport-Union Neckarsulm und Kampfrichter beim Eishockey-Springen hat den Profis nicht nur Tipps gegeben, sondern beim ein oder anderen Flop auch ein Auge zugedrückt.  Foto: Seidel, Ralf

Daher hat das Falken-Urgestein mit Kapitän Freddy Cabana, Gunars Skvorcovs, Goalie Patrick Berger, Franz Jokinen und Calder Anderson mit viel Spaß und Respekt unter den 1500 Zuschauern in der Arena auf dem Marktplatz in Heilbronn gesessen. „Das Live-Erlebnis ist einfach super“, sagt der Falken-Profi.




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