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SG Schozach-Bottwartal und TSB Horkheim freuen sich auf viel Lokalkolorit

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Der DHB hat die Drittliga-Staffeln der nächsten Saison eingeteilt. Absteiger SGSB und der TSB Horkheim spielen vorwiegend in Baden-Württemberg, doch vor allem die TSB-Männer haben eine anspruchsvolle Gruppe erwischt.

Trainer Dragos Oprea und der TSB Horkheim treffen in der nächsten Saison auf einige alte Bekannte.
Trainer Dragos Oprea und der TSB Horkheim treffen in der nächsten Saison auf einige alte Bekannte.  Foto: Mario Berger

Seit Mitte der Woche haben die Männer des TSB Horkheim und die Frauen der SG Schozach-Bottwartal Gewissheit über ihre Gegner in der nächsten Saison. Der Deutsche Handballbund (DHB) veröffentlichte am Mittwoch die Einteilung seiner vier geografisch eingeteilten Drittliga-Staffeln (Nord-Ost, Nord-West, Süd, Süd-West), die für den TSB und Zweitliga-Absteiger Schozach-Bottwartal einige Neuerungen bereithält.

TSB Horkheim freut sich über Derbys

Der TSB Horkheim ist wie im Vorjahr mit vielen anderen Mannschaften aus Baden-Württemberg in der Süd-Staffel beheimatet. Neben zwei Ab- und drei Aufsteigern ist einzig der HC Erlangen II umgruppiert worden, nachdem die Zweitvertretung des Bundesligisten in der Vorsaison noch Tabellendritter in der Ost-Staffel wurde. Gespielt wird nun allerdings in einer 16er- statt wie noch in der abgelaufenen Runde in einer 14er-Gruppe, nachdem die klassenstrukturellen Pandemiefolgen schrittweise korrigiert worden sind.

"Die Liga war in dieser Saison schon anspruchsvoll, aber uns war klar, dass die Staffel mit den zwei Absteigern von oben vermutlich noch stärker wird", sagt Michael Löbich, Sportlicher Leiter der Horkheimer. "Wir haben aber eine interessante Gruppe mit den bekannten Derbys erwischt."

Auswärtsfahrten nach Konstanz und ins Hachinger Tal

In die Derby-Riege reiht sich neuerdings der VfL Waiblingen ein. Beim Aufsteiger stehen mit Sascha Laurenz, den Brüdern Evgeni und Alexej Prasolov sowie dann auch Martin Lübke gleich mehrere Ex-Horkheimer im Kader. Aufsteiger HT München ist dagegen der große Unbekannte. Gemeinsam mit Fürstenfeldbruck und Zweitliga-Absteiger Konstanz zählt die Fahrt ins Hachinger Tal jedenfalls zu den weitesten Auswärtsfahrten für den TSB. "Aber einmal im Jahr an den Bodensee zu fahren, hat noch niemandem geschadet", scherzt Löbich.

Weil Meister HC Oppenweiler/Backnang nach nur zwei Siegen aus acht Spielen in der Aufstiegsrunde den Sprung in Liga zwei verpasste, hat die Süd-Staffel kein Team nach oben verlassen. "Im Großen und Ganzen sind wir aber ganz zufrieden", bilanziert Michael Löbich.


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Deutlich kürzere Auswärtsfahren für SG Schozach-Bottwartal

Natascha Weber und die SG Schozach-Bottwartal spielen in der Süd-Staffel gegen viele Teams aus Baden-Württemberg.
Natascha Weber und die SG Schozach-Bottwartal spielen in der Süd-Staffel gegen viele Teams aus Baden-Württemberg.  Foto: Christiana Kunz

Für die Absteigerinnen der SG Schozach-Bottwartal wird die Umstellung eine noch größere. Zwölf statt 16 Teams spielen in der Süd-Staffel, die ebenfalls von Mannschaften aus Baden-Württemberg und Bayern geprägt ist. 22 Dritt- statt 30 Zweitliga-Spiele warten daher auf das Team von Trainer Hannes Diller, für das nun auch weite Auswärtsfahrten wie nach Bremen oder Harrislee passé sind.

Nachdem der abgestiegene TSV Bönnigheim in der Vorsaison als Drittligist in der Süd-West-Gruppe zu Auswärtsspielen vorwiegend nach Rheinland-Pfalz und Hessen reisen musste, ist die SG Kappelwindeck/Steinbach aus Bühl der einzig verbliebene TSV-Gegner, mit dem es nun auch die SGSB zu tun bekommt. Finanziell dürften die deutlich kürzeren Auswärtsfahrten der Spielgemeinschaft zupass kommen. Inwieweit sich die etwas unattraktiveren Namen mit mehr Lokalkolorit auf die Zuschauerzahlen auswirken, wird wohl auch vom sportlichen Abschneiden abhängen.


Männer (Süd-Staffel):
HSG Konstanz (Absteiger 2. HBL)
SG DJK Rimpar/Wölfe Würzburg (Absteiger 2. HBL)
HC Oppenweiler/Backnang
TuS Fürstenfeldbruck
VfL Pfullingen
SV Kornwestheim
SG Leutershausen
Rhein-Neckar Löwen II
TSB Horkheim
SG Pforzheim-Eutingen
TSV Neuhausen/Filder
HBW Balingen-Weilstetten II
HC Erlangen II (Ost)
TGS Pforzheim (Aufsteiger BWOL)
VfL Waiblingen (Aufsteiger BWOL)
HT München (Aufsteiger Bayernliga Playoffs)

Frauen (Süd-Staffel):
SG Schozach-Bottwartal (Absteiger 2. HBF)
TSV Wolfschlugen
SG Kappelwindeck/Steinbach (Süd-West)
HSG Würm-Mitte
TSV Haunstetten
HC Erlangen
TV Nellingen
TuS Steißlingen
SV Allensbach
TuS Schutterwald (Aufsteiger BWOL)
HSG Stuttgart/Metzingen II (Aufsteiger BWOL)
SG Mintraching/Neutraubling (Aufsteiger Bayernliga Playoffs)

 
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