Kürzere Wege und mehr Derbys für TSV Weinsberg und TSV Bönnigheim
Die Baden-Württemberg-Oberligen werden in der nächsten Saison in einem neuen Modus und mit einem engeren regionalen Zuschnitt ausgespielt. Weinsberg bekommt es mit drei Ab-, Bönnigheim mit drei Aufsteigern zu tun.

Die aktuelle Spielzeit in der Baden-Württemberg-Oberliga ist bei den Männern erst am vergangenen Wochenende zu Ende gegangen, doch bereits jetzt wissen die Viertligisten, mit wem sie es in der nächsten Spielzeit zu tun bekommen werden. Auf einer Tagung des Landesausschuss Spieltechnik von Handball Baden-Württemberg (HBW) zu Wochenbeginn wurden die Gruppeneinteilungen für die Saison 2023/2024 vorgenommen.
18er-Liga der Männer wird geteilt
Bei den Männern ging es vor allem darum, die in Folge der Pandemie durch ausgesetzte Abstiege aufgeblähte 18er-Liga wieder zu entzerren. Daher wurden daraus zwei Neuer-Gruppen mit möglichst regionalem Zuschnitt gebildet. "Natürlich können wir es nicht allen Vereinen recht machen, das wäre utopisch, aber wir haben uns bemüht, die klassischen Derbys zu erhalten", erklärt Michael Roll, Vorsitzender des Verbandsausschuss Spieltechnik im Handballverband Württemberg und dadurch auch im Landesausschuss vertreten.
Der TSV Weinsberg hat als Zwölfter der abgelaufenen Spielrunde in der A-Gruppe die vermeintlich schwerere der beiden Staffeln erwischt, die mit der SG Köndringen-Teningen, dem TVS Baden-Baden und dem TV Willstätt gleich drei Drittliga-Absteiger enthält. Über Auf- und Abstieg wird nach den Punktrunden in gesonderten Auf- und Abstiegsrunden entschieden.
DHB-Vorgaben sorgen für zwei Frauen-Staffeln
Bei den Frauen gibt es - Stand heute - eine Staffel mit acht und eine mit sieben Teams. Falls der SV Allensbach Drittligist bleiben sollte, würde sich die A-Gruppe, die mit FrischAuf Göppingen II und der HSG Leinfelden-Echterdingen auf jeden Fall mindestens zwei Absteiger enthält, ebenfalls noch auf sieben Mannschaften verkleinern.

Drittliga-Absteiger TSV Bönnigheim hat in Staffel B mit der TG Pforzheim hingegen nur einen weiteren Absteiger aus Liga drei in der Gruppe. Dafür gehören mit dem HC Schmiden/Oeffingen, der HG Oftersheim/Schwetzingen und dem TuS Ottenheim gleich drei Aufsteiger zu den Konkurrenten.
Die Zweiteilung der Staffeln bei den Frauen, die in dieser Saison in einer 13er-Staffel gespielt hatten, ist im Zeitplan des Deutschen Handballbundes (DHB) begründet, dem bereits bis Ostern 2024 die an der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga teilnehmenden Mannschaften gemeldet werden müssen. Die genauen Durchführungsbestimmungen für die vier BWOL-Staffeln der Spielzeit 2023/2024 befinden sich derzeit noch zur Prüfung beim DHB.
Männer
BWOL-Staffel A: SG Köndringen-Teningen (Absteiger), TVS Baden-Baden (Absteiger), TV Willstätt (Absteiger), TV Bittenfeld, TSV Heiningen, TSB Schwäbisch Gmünd, SG H2Ku Herrenberg, TSV Weinsberg, TuS Schutterwald (Aufsteiger SHV).
BWOL-Staffel B: HG Oftersheim/Schwetzingen (Absteiger), TV Plochingen, TSG Söflingen, TSV Blaustein, TV Großsachsen, HC Neuenbürg, TSV Deizisau (Aufsteiger HVW), SG Heidelsheim/Helmsheim (Aufsteiger BHV), HSG Ostfildern (Aufsteiger HVW).
Frauen
BWOL-Staffel A: SV Allensbach (evtl. Absteiger), FrischAuf Göppingen II (Absteiger), HSG Leinfelden-Echterdingen (Absteiger), TG Nürtingen, SG H2Ku Herrenberg, TSV Heiningen, HSG Fridingen/Mühlheim, TG Biberach (Aufsteiger HVW).
BWOL-Staffel B: TG Pforzheim (Absteiger), TSV Bönnigheim (Absteiger), SG Kappelwindeck/Steinbach II, SV Hohenacker-Neustadt, HC Schmiden/Oeffingen (Aufsteiger HVW), HG Oftersheim/Schwetzingen (Aufsteiger BHV), TuS Ottenheim (Aufsteiger SHV).


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