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SG Schozach-Bottwartal ist mit lange ungekannten personellen Möglichkeiten zurück im Drittliga-Alltag

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Während der Nationalmannschaftspause und vor dem Heimspiel gegen den HC Erlangen hat sich das Lazarett bei Handball-Drittligist SG Schozach-Bottwartal gelichtet. Trainer Michael Walter schielt in der Tabelle sogar noch nach oben.

Michael Walter kann es selbst kaum glauben: Der Trainer in Diensten der SG Schozach-Bottwartal konnte in der Vorbereitung auf das Spiel gegen den HC Erlangen auf alle Spielerinnen zurückgreifen.
Michael Walter kann es selbst kaum glauben: Der Trainer in Diensten der SG Schozach-Bottwartal konnte in der Vorbereitung auf das Spiel gegen den HC Erlangen auf alle Spielerinnen zurückgreifen.  Foto: Kunz, Christiana

Es ist eine Mischung aus Freude und Erleichterung, mit der Michael Walter bestätigt, dass die beiden zurückliegenden, aufgrund der Nationalmannschaftspause spielfreien Wochen für seine Mannschaft genau zur richtigen Zeit gekommen sind: „Auf jeden Fall hat uns die Pause richtig gutgetan“, betont der 42-Jährige vor dem Kräftemessen am Samstagabend in der Langhanshalle (18 Uhr) mit dem HC Erlangen.

Alle elf noch zur Verfügung stehenden Spielerinnen waren am Donnerstagabend beim Abschlusstraining mit an Bord und „auch die Nationalspielerinnen haben nichts Größeres mitgebracht“, so dass Walter mit der Unterstützung von Linkshänderin Lea Thierer aus der erst am Sonntag spielenden Verbandsliga-Zweiten gegen den Tabellendritten aus Mittelfranken alles aufbieten kann, was ihm fünf Spiele vor dem Saisonende noch zur Verfügung steht.


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42:40-Erfolg im Hinspiel als Trendwende für die SGSB

Noch ist der Klassenerhalt in der 3. Liga Süd zwar rechnerisch nicht gesichert, doch es müsste aus Sicht der Beilsteinerinnen schon sehr viel schieflaufen, damit die auf Rang acht stehende SGSB noch in ernsthafte Abstiegsnot gerät. Gänzlich ignorieren möchte der Trainer das Geschehen im Tabellenkeller nicht, „aber wir können auch noch Fünfter oder Sechster werden – und das sollte dann auch unser Ziel sein“, sagt Michael Walter.

Wildes Hinspiel Im ersten Saisonduell mit dem HC Erlangen, für den es angesichts des Antragsverzichts auf eine Zweitliga-Lizenz nur noch um eine gute Abschlussplatzierung geht, feierte die SG Schozach-Bottwartal einen wilden 42:40-Auswärtssieg. „Das war damals so ein bisschen der Anfang unseres guten Offensivspiels“, erinnert sich Walter.


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In der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle hatte er Aylin Bornhardt (notgedrungen) in die Rückraum Mitte beordert und den Gegner mit viel Tempo bis in die Schlussphase unter Druck setzen lassen. Als Blaupause für Samstag kann und soll das Hinspiel jedoch nur bedingt herhalten; der HCE ist gefestigter, das Personal bei den Gastgeberinnen ein anderes. „Sollte es aber wieder 42:40 ausgehen, nehme ich das auch gerne wieder mit“, sagt Michael Walter.


A-Juniorinnen der SG Schozach-Bottwartal stehen vor ihrem Meisterstück

Einen Schritt vor der Meisterschaft stehen die A-Juniorinnen der SG Schozach-Bottwartal in der Oberliga. Der Tabellenführer mit Spielerinnen der Geburtenjahrgänge 2007 und 2008 benötigt am Samstag (13.35 Uhr) in der Langhanshalle in seinem letzten Saisonspiel einen Sieg gegen die Sport-Union Neckarsulm, um den Titelgewinn perfekt zu machen. Für Mia Jelinic und Emiliy Reichert aus der Mannschaft der Trainer Marc Däuble und Nicolas Eschbach ist das letzte Saisonspiel auch ein Duell mit ihrer Zukunft; beide werden in der nächsten Saison für die Sport-Union auflaufen.

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