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Spielbetrieb der Heilbronner Falken geht weiter – mit welchem Kader?

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Der vorläufige Insolvenzverwalter will den Spielbetrieb aufrechterhalten – möglichst bis zum Ende der Hauptrunde. Doch Spieler der Heilbronner Falken wecken gerade Interesse bei anderen Clubs.


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Der Spielbetrieb soll bei den Heilbronner Falken bis zum Hauptrundenende weitergehen. Darauf arbeitet der vorläufige Insolvenzverwalter Peter Roeger derzeit hin. Auch wenn er noch von Woche zu Woche schaut. 

„Die Mannschaft kann weiter am Spielbetrieb teilnehmen, und wir hoffen trotz der Zusatzkosten auf die Unterstützung der Fans. Für die Zukunft des Eishockeyclubs ist es wichtig, dass wir die Saison mit Unterstützung der Fans zu Ende bringen“, sagt Roeger.

Heilbronner Falken wollen Chance auf Oberliga-Lizenz erhalten

Denn wird die Saison zu Ende gespielt, dann besteht auch die Möglichkeit, dass die Falken eine Oberliga-Lizenz für die nächste Saison bekommen könnten – je nachdem, wie das Insolvenzverfahren verläuft. Die erwähnten Zusatzkosten entstehen für Dauerkarteninhaber, die für den Besuch der restlichen Spiele nun ein Zusatzticket benötigen.

Aktuell bleiben Falken-Spieler auch Falken-Spieler. Abwanderungswilligen Akteuren erteilt der vorläufige Insolvenzverwalter aktuell keine Freigabe.
Aktuell bleiben Falken-Spieler auch Falken-Spieler. Abwanderungswilligen Akteuren erteilt der vorläufige Insolvenzverwalter aktuell keine Freigabe.  Foto: Ralf Seidel

Die Spiele haben aber nur bedingt einen sportlichen Wert. Die Heilbronner Falken stehen zwar momentan auf Rang fünf der Oberliga Süd und die Ergebnisse werden auch gezählt. Doch sollten sie nach dem Ende der Hauptrunde weiter auf einem Playoff-Platz stehen, werden sie auf den ersten Rang gesetzt, der nicht für die Teilnahme an den Playoffs berechtigt, – also den elften.

Aktuell keine Freigabe für Transfer von Falken-Spielern zu anderen Clubs

Trotzdem arbeitet Roeger auch daran, die Mannschaft zusammenzuhalten – als Grundlage für den weiteren Spielbetrieb. „Wir wollen die Saison zu Ende spielen, dafür benötigen wir eine entsprechende Mindestbesetzung des Kaders, um ein Spiel austragen zu können“, sagt er. „Bislang habe ich noch keine Freigaben hierfür erteilt. Wir werden dazu Gespräche führen.“

Einige Spieler wie Patrick Berger, Thore Weyrauch, Niklas Jentsch, Calder Anderson, Leon Fern, Jeroen Plauschin, Sebastian Hon oder Lukas Wagner werden bereits mit anderen Clubs in Verbindung gebracht. Noch müssen sie aber das Falken-Trikot tragen.

Voraussichtlich auch am Freitag zu Hause gegen Bayreuth.

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