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Neuer Kooperationsvertrag – Burgfrieden zwischen Heilbronner Falken und HEC

  
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Eine Paartherapie rettet eine zerrüttete Ehe wie die zwischen dem Heilbronner EC und den Heilbronner Falken nicht unbedingt auf Dauer, meint unser Autor.

Die Heilbronner Falken und der HEC haben einen neuen Kooperationsvertrag geschlossen.
Die Heilbronner Falken und der HEC haben einen neuen Kooperationsvertrag geschlossen.  Foto: Zdenek Kintr/stock.adobe.com, Montage: HSt

Nach dem Eklat vor drei Wochen ist es zweifellos ein Fortschritt, dass sich die Verantwortlichen des Heilbronner EC und der Heilbronner Falken zusammengerauft und einen Kompromiss für die Fortsetzung des immerhin seit 20 Jahren bestehenden Kooperationsvertrags gefunden haben. Wie in einer schon merklich zerrütteten Ehe brauchte es für diesen Findungsprozess zwar eine Paarberatung von Seiten des Verbands, aber immerhin ist eine Scheidung zumindest für das nächste halbe Jahr vom Tisch.

Dass an einer solchen Formalie überhaupt ein monatelanger Konflikt entbrennen konnte, lässt jedoch tief blicken. Erst der öffentliche Aufschrei des HEC hat für den nötigen Druck gesorgt, die Verhandlungen zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Die persönlichen Animositäten zwischen einigen der handelnden Personen sind hingegen mit den Unterschriften nicht vom Tisch. Eher ist ein vorläufiger Burgfrieden hergestellt.

Positiv ist zu werten, dass die Zusammenarbeit auf dem Eis auch während der vertraglichen Hängepartie fortgeführt wurde. Solange sie dort gelebt wird, stirbt auch das Heilbronner Eishockey nicht.

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