Kader der Heilbronner Falken bleibt zusammen – vorerst
Der Spielbetrieb der Heilbronner Falken soll weitergehen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Peter Roeger und Team haben nun neue Details zur sportlichen Zukunft und möglichen Spielerwechseln bekannt gegeben.
In den vergangenen Tagen verschaffte sich das Team von Pluta Rechtsanwälte um den vorläufigen Insolvenzverwalter Peter Roeger einen umfassenden Überblick über die Lage beim Eishockey-Oberligisten Heilbronner Falken. Nachdem die Spielbetriebs-GmbH Ende Januar Insolvenz angemeldet hatte, stand vieles auf dem Prüfstand. Doch das Ziel, den Spielbetrieb bis zum Saisonende aufrechtzuerhalten, ist weiterhin vorhanden.
Kader der Heilbronner Falken bleibt bis zum Ende der Wechselfrist am 15. Februar zusammen
Die Falken werden ihre Saison fortsetzen. Die beiden anstehenden Partien am Freitag (6. Februar) zu Hause gegen Bayreuth sowie am Sonntag (8. Februar) bei den Höchstadt Alligators sind gesichert. Auch darüber hinaus soll der Spielplan eingehalten werden. Die letzte Saisonpartie ist für den 27. Februar angesetzt. An den im März beginnenden Playoffs dürfen die Falken wegen der Insolvenz nicht teilnehmen.
Angesichts der ungewissen Situation haben einige Spieler über einen Wechsel nachgedacht und auch schon Angebote anderer Vereine vorliegen. In Gesprächen mit dem Rechtsanwaltsteam wurde nun eine gemeinsame Lösung gefunden: Der komplette Kader bleibt bis zum Ende des Wechselfensters am 15. Februar zusammen. Erst danach könnte sich eine mittlere einstellige Zahl an Spielern neuen Herausforderungen stellen.
Zwei Spieler stehen nach dem 15. Februar bereits als Abgang fest
„Wir haben vertrauensvolle Gespräche mit den Spielern geführt. Gemeinsam haben wir eine gute Lösung gefunden, die die Interessen der Spieler und des Clubs berücksichtigt. Wir wollen die Saison zu Ende spielen. Dafür benötigen wir eine entsprechende Mindestbesetzung des Kaders, um ein Spiel austragen zu können. Das ist nun möglich“, sagt Roeger.
Zwei Spieler haben bereits klare Perspektiven für die Zeit nach dem 15. Februar. Torhüter Patrick Berger und Jeroen Plauschin werden den Club dann verlassen, wie die Falken auf ihrer Homepage mitteilten. Wohin es die beiden zieht, ist bislang noch offen. „Weitere Informationen werden zeitnah in Abstimmung mit den beteiligten Vereinen bekannt gegeben“, heißt es in der Mitteilung von Pluta Rechtsanwälte. Patrick Berger wurde zuletzt mit den Hannover Scorpions in Verbindung gebracht.

Nach dem Spiel am Sonntag, 15. Februar, stehen für die Falken noch vier Pflichtspiele auf dem Programm. Das letzte Heimspiel steht am 22. Februar gegen die Erding Gladiator an. Der Saisonabschluss findet bei den Memmingen Indians an.
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