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Für den Oberligisten FSV Hollenbach steht gegen den VfR Heilbronn der letzte Test an

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Fußball-Oberligist FSV Hollenbach hat im Trainingslager in der Türkei Kraft für die Restrückrunde getankt. Diesen Samstag steht nach dem Sieg gegen den VfR Gommersdorf das letzte Testspiel an. Zu Gast ist Verbandsligist VfR Heilbronn.

Schon im vergangenen Februar testeten der VfR Heilbronn mit Julian Schiffmann (links) und der FSV Hollenbach gegeneinander.
Foto: Marc Schmerbeck
Schon im vergangenen Februar testeten der VfR Heilbronn mit Julian Schiffmann (links) und der FSV Hollenbach gegeneinander. Foto: Marc Schmerbeck  Foto: Marc Schmerbeck

Seit Anfang dieser Woche läuft beim FSV Hollenbach wieder die normale Wintervorbereitung im trist-grauen und kalten Deutschland. Ein paar Tage lang war der Fußball-Oberligist dem Winter-Wetter entflohen und hat in der angenehmen Wärme in der Türkei im Trainingslager Kraft getankt. „Am Samstag hatte es 21 Grad, das war die Krönung. Es war super, optimal“, sagt Manager Karlheinz Sprügel und betont auch, dass es neben dem Training auch viele Spaßmomente neben dem Platz gab.

Positive Nachrichten beim FSV Hollenbach

Zwar mussten die Hollenbacher eine Trainingseinheit auf dem Rasen ausfallen lassen, doch diese wurde im Schwimmbad nachgeholt. „Da haben sie mehr geschnauft als sonst“, sagt Sprügel. „Es war super.“ In der Türkei arbeitete Sprügel auch an den letzten ausstehenden Verlängerungen mit Spielern des aktuellen Kaders. Noch gibt es aber ein paar Kleinigkeiten zu regeln, so dass er Näheres erst nächste Woche bekannt geben will.

Positive Nachrichten gibt es von den zuletzt verletzten Spielern. Marco Specht ist wieder ins Training eingestiegen, Joshua Klöpfer folgt nun auch. „Bei Ivan Beslic dauert es noch etwas“, sagt Sprügel. Damit steht Hollenbachs Trainer Reinhard Schenker beinahe der komplette Kader zur Verfügung.

Hollenbach gewinnt Test gegen VfR Gommersdorf mit 2:1 

Am Donnerstagabend stand nun das vorletzte Testspiel an. Zu Gast war der badische Verbandsligist VfR Gommersdorf. Die Hollenbacher gewannen auf dem heimischen Kunstrasen knapp mit 2:1. Alle drei Treffer fielen in der zweiten Halbzeit. Juan Faßbinder sorgte in der 48. Minute für das 1:0 des FSV. Elivelton Camicia, der nach seinem Kreuzbandriss beim VfR wieder mit an Bord war, glich in der 63. Minute aus. Den Siegtreffer erzielte erneut Faßbinder zwei Minuten vor dem Ende.

Nun steht am Samstag um 13 Uhr der abschließende Test vor der Restrückrunde gegen den württembergischen Verbandsligisten VfR Heilbronn mit dem Ex-Hollenbacher Julian Schiffmann an.

VfR Heilbronn ist zu Gast beim FSV Hollenbach

Der Vertrag mit einem zweiten Ex-FSV-Spieler – Baba Mbodji – wurde bei den Heilbronnern hingegen kurzfristig aufgelöst. Erst Mitte Januar wurde der Verteidiger als Neuzugang vom Liga-Konkurrenten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach vorgestellt. „Leider ist das so“, bestätigt Vereins-Chef Onur Celik diese Personalie. Mbodji wurde ursprünglich die Freigabe von seinem Ex-Verein zugesagt.

Doch nun forderten die TSG-Verantwortlichen plötzlich doch eine Ablöse, und zwar eine so hohe, wie sie Celik in seinen acht Jahren beim VfR noch nicht vernommen hat. Sportdirektor Alexander Thomas ergänzt: „Die aufgerufene Ablösesumme steht in keinem Verhältnis zu der noch ausstehenden Restlaufzeit des Vertrages.“ Diese Forderung wollten die Heilbronner nicht bezahlen, und da Hofherrnweiler nur wenig entgegenkam, platzte der eigentlich schon vollzogene Wechsel am Ende.

„Das ist schade für den Jungen“, bedauert Celik, dass es in dieser Sache nur Verlierer gibt. „Ich würde niemals einen Spieler sperren, der von uns nicht mehr gewollt ist, oder der von sich aus nicht mehr will. Ich würde immer eine Lösung mit dem neuen Verein finden.“ Der VfR und Mbodji bleiben in Kontakt. „Wir wollen uns mit ihm im Sommer nochmals zusammensetzen“, sagt Celik. Auch Baba Mbodji schwärmt vom VfR Heilbronn und verspricht: „Ich werde mir das ein oder andere Spiel vor Ort anschauen.“

Für Hollenbach und Heilbronn geht es in erster Linie um den Klassenerhalt 

Wie für Hollenbach geht es auch für den VfR in der Rückrunde in erster Linie um den Klassenerhalt. „Wir sind davon überzeugt, wenn wir von großem Verletzungspech verschont bleiben, können wird die Klasse halten“, sagt Sprügel. Die Hollenbacher haben auf dem drittletzten Platz stehend überwintert. „Wenn es uns wieder so beutelt wie in der Vorrunde, müssen wir drei Fragezeichen machen“, sagt Sprügel. „Die guten Vorbereitungsspiele nutzen nichts, in Denzlingen zählt es jetzt.“

Andererseits wirkten die Spieler wieder deutlich spritziger als noch zum Ende der Hinrunde, in der sie teilweise etwas überspielt wirkten.

„Ich freue mich auf das Spiel gegen den VfR und hoffe nicht, dass wir unser letztes Testspiel nicht noch verlieren“, sagte Sprügel, auch wenn sein Fokus Denzlingen gilt.

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