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Im Tal und auf der Höh': Zwei Wandersschleifen rund um Herbolzheim

Wandertipp Herwelzer-Wander-Achter: Zwei Wanderschleifen rechts und links der Jagst in Herbolzheim mit jeweils circa vier Kilometern können einzeln oder an einem Stück erwandert werden. Knackige Aufstiege werden mit markanten Aussichtspunkten belohnt.

Von unserem Heimatreporter Bernhard Hopfhauer
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Lesezeit 2 Min
Im Tal und auf der Höh': Zwei Wandersschleifen rund um Herbolzheim
Das Herbolzheimer Hohe Kreuz bietet zwei Sitzbänke und einen phänomenalen Rundumblick.  Foto: Bernhard Hopfhauer

Beide Wanderschleifen kombiniert ergeben den Herwelzer-Wander-Achter, rechtsufrig und linksufrig der Jagst. Der HWA ist ein Novum und bisher noch in keinem Verzeichnis zu finden.

Wanderschleife rechts der Jagst

Start ist an der Jagstbrücke. Beim ehemaligen Gasthaus Löwen geht"s in die Frankenstraße, die Uferstraße ist wegen Brückenarbeiten aktuell gesperrt. Die Keltenstraße bergan, 20 Meter nach Beginn des Höchstberger Wegs rechts ab in die Allfelder Steige - ein idyllischer Fußpfad führt bergauf - oben angekommen, rechts ab dem Feldweg bis zum Wald folgen, geradeaus in den Wald hinein - wir befinden uns im Gewann Lindach, sprich: Lindich.

Der Blick zurück über die Jagst zum Bergfried der Burgruine, genannt Krautständer, wird lohnt. Dieser Waldweg führt zum Herwelzer Käppele - Sitzbänke laden hier zum Verweilen ein. Besonders eilige Zeitgeister führt der Kreuzweg auf die Höchstberger Steige und auf kurzem Weg zurück zur Jagstbrücke. Empfehlenswert: Nach dem Begehen des Kreuzwegs auf dem mittleren Käppelesweg weiterwandern, an der Kehre links und dem Waldweg weiter folgen - am Waldrand wartet eine Sitzbankgarnitur - Waldbaden ist wahrlich ein herrlicher Genuss. Beim Verlassen des Waldes fällt der Blick geradeaus auf ein Feldkreuz, am Horizont ist die Hohe Straße vage zu erkennen, dahinter versteckt sich das Kochertal. Wir wandern an den Aussiedlerhöfen vorbei zurück zur Jagstbrücke. Gut 90 Minuten Gehzeit und geschätzt vier Kilometer Wanderstrecke mit etlichen Höhenmetern liegen hinter uns.

Variante links der Jagst

Im Tal und auf der Höh': Zwei Wandersschleifen rund um Herbolzheim
Das Herwelzer Käppele mit Kreuzwegstationen.  Foto: Bernhard Hopfhauer

Die Herwelzer Wanderschleife links der Jagst startet auch an der Jagstbrücke. Am Feuerwehrmagazin vorbei geht es in d"Gern (Gernstraße), parallel zu Jagst und Bahngleisen Richtung Wald/Jagsthälde, den Jagsthäldeweg hoch, an der Kehre links, oben am Schäferkarren vorbei. Nach der Schleife biegen die Wanderer rechts ab und weiter geht es zur Hohen Straße (Römerweg). Am Hohen Kreuz gibt es den grandiosen Rundblick zu genießen, zwei Sitzbänke laden zum Verweilen ein (hier kam schon Karl V. auf seinem Weg nach Nürnberg vorbei). Jetzt geht es bergab, der Jakobsmuschel und dem blauen Wanderkreuz des Odenwaldklubs nach, die Brunnensteige hinunter und wieder zur Jagstbrücke. Geschafft! Diese etwa vier Kilometer Wanderstrecke mit zahlreichen Höhenmetern ist in stark 90 Minuten Gehzeit zu schaffen.

Hier finden Sie den Beitrag auf meine.stimme und alle Freizeittipps zum Gebiet Kocher-, Jagst- und Seckachtal.

Tourdaten

Start/Ziel: Jagstbrücke

Länge: je Schleife circa vier Kilometer

Dauer: je Schleife circa 90 Minuten

Schwierigkeit: Bei beiden Wanderschleifen gibt es einen kräftigen Anstieg zu schaffen. Markante Aussichtspunkte sind der Lohn

Wegcharakteristik: Für Kinderwagen nicht geeignet. Überwiegend Feld- und Waldwege

 
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