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Geplante Übernahme kanadischer Ölfirma: Viston zieht Angebot für Petroteq zurück

  
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Entscheidung der US-Kontrollbehörde gab angeblich den Ausschlag: Der Oedheimer Unternehmer beendet den Poker um das kanadische Ölunternehmen. Der Aktienkurs sinkt weiter. 

Die Viston United Swiss AG aus St. Gallen mit ihrem Verwaltungsratschef Zbigniew Roch aus Oedheim hat das Übernahmeangebot an die Aktionäre der kanadischen Petroteq Energy Inc. zurückgezogen. Viston hatte im Oktober vergangenen Jahres 74 kanadische Cents je Aktie geboten. Der Kurs lag zuletzt bei unter 15 kanadischen Cents.

Anleger hatten das Vertrauen in eine erfolgreiche Übernahme verloren, nachdem der amerikanische Kontrollausschuss für Auslandsinvestitionen (CFIUS) es abgelehnt hatte, dem Deal vorab grünes Licht zu geben - ein äußerst seltener Vorgang. Unbestätigten Informationen zufolge könnte die Ablehnung in Zusammenhang mit einer mutmaßlich gefälschten Versicherungspolice über 450 Millionen Euro stehen, die Viston, Roch und der Finanzdienstleister Uniexpress aus London bei der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereicht hatten. Die SEC war von der Ergo-Versicherung, die die Police angeblich ausgestellt hatte, über die mutmaßliche Fälschung informiert worden.


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Nach Bekanntgabe der Viston-Entscheidung am Montag fiel der Kurs der Petroteq-Aktie weiter. Die entscheidende Frage ist, welche Chancen dem Petroteq-Geschäftsmodell und den Patenten zur angeblich sauberen Nutzung von Ölsanden als Alternative zum umstrittenen Fracking jetzt noch gegeben werden. Petroteq äußerte sich bisher nicht zu seinen weiteren Plänen. 

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