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Diskussion um Vier-Tage-Woche: Reinhold Würth hält sogar Drei-Tage-Woche für möglich

  
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Der Hohenloher Unternehmer Reinhold Würth wiederholt seine Aussagen zur Arbeitsverteilung in der Zukunft – und das in einer Zeit, in der Wirtschaftsvertreter weniger Arbeitszeit kritisch sehen.

Der Künzelsauer Unternehmer Reinhold Würth hat sich erneut zur Vier-Tage-Woche geäußert. Foto: Archiv
Der Künzelsauer Unternehmer Reinhold Würth hat sich erneut zur Vier-Tage-Woche geäußert. Foto: Archiv  Foto: Christoph Schmidt (dpa)

"2050 haben wir eine Drei-Tage-Woche, und den Rest übernimmt die KI." Die Prognose von Reinhold Würth im Rahmen der Verleihung des Ehrenpreises "Entrepreneur of the Year Award" der Beratungsgesellschaft EY in Berlin ließ aufhorchen. Kommt der Satz doch zu einer Zeit, da Gewerkschaften wie die IG Metall die Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich fordern und zahlreiche Arbeitnehmer flexiblere Arbeitszeitmodelle nutzen möchten als in der Vergangenheit. Wirtschaftsvertreter sehen das kritisch

Die Aussage des Unternehmers ist allerdings nicht neu und deshalb wohl auch nicht als Reaktion auf die aktuelle Diskussion zu verstehen. Schon im Interview mit unserer Redaktion im vergangenen Jahr erklärte er: "Ich bin mir sicher, dass wir bald zu einer Vier-Tage-Woche kommen, eine Generation weiter zu einer Drei-Tage-Woche. Es wird alles roboterisiert und computerisiert, die Künstliche Intelligenz wird die Arbeit der Menschen übernehmen. Der Einsatz der Menschen im Beruf wird sich minimieren." 


Würth äußert sich zur Vier-Tage-Woche: Oft unterschiedliche Vorstellungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern

Würths Beitrag kommt zu einem Zeitpunkt, da Arbeitgeber und Arbeitnehmer grundsätzlich unterschiedliche Vorstellungen von einer angemessenen Arbeitszeit haben. So dreht sich die aktuelle Tarifauseinandersetzung in der Stahlindustrie genau um diesen Punkt. Talkshows wie "Hart aber Fair" widmeten sich jüngst dem Thema. 

Dabei spielt auch die aufgeheizte Debatte in den sozialen Medien eine wichtige Rolle. Ebenfalls bei "Hart aber Fair" gezeigt wurde der Beitrag von Musikerin und Berufseinsteigerin Dana Rosa, die sich in einem Video fassungslos darüber zeigt, dass sie bei einer Vollzeitstelle so gut wie keine Freizeit mehr habe und mit nur 30 Urlaubstagen nicht zufrieden sei. 


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