Johannes Schmalzl folgt auf Reinhold Würth bei Pro Region
Generationenwechsel: 25 Jahre nach der Gründung gibt auch Mitstreiter Frank Stroh seine Funktion im Verein auf. Die innere Einheit der Region Heilbronn-Franken bleibt weiterhin ein Ziel, das nicht leicht zu erreichen ist.

Die Gründungsmitglieder Reinhold Würth und Frank Stroh haben den Beiratsvorsitz der Bürgerinitiative Pro Region Heilbronn-Franken auf eigenen Wunsch in jüngere Hände übergeben. Im Vorfeld der Mitgliederversammlung am Montag in Schwäbisch Hall wurde bei einer Beiratssitzung als neuer Vorsitzender Johannes Schmalzl, ehemaliger Regierungspräsident und designierter neuer Vorstandsvorsitzender der Stiftung Würth, gewählt. Sein Stellvertreter ist der ehemalige Tauberbischofsheimer Bürgermeister Wolfgang Vockel.
Würth-Spenden finanzieren den Verein

Die anschließend den Mitgliedern präsentierten Zahlen zeigten, dass die finanzielle Lage des Vereins gesichert ist. Dies ist vor allem auf großzügige Spenden aus dem Hause Würth zurückzuführen. 25 Jahre besteht der Verein in diesem Jahr, was bereits mit mehreren
Aktionen gewürdigt wurde. Pro-Region-Vorsitzende Friedlinde Gurr-Hirsch kündigte für das laufende Jahr noch eine Gesprächsrunde mit regionalen Abgeordneten zur Mobilität im Ländlichen Raum, die Regional-Tafel zum Thema Fachkräftemangel sowie eine Vortragsveranstaltung zum Thema Flächennutzung an.
Gemeinsam Lärm machen
1997 hatten Frank Stroh und Reinhold Würth die "Bürgerinitiative" gegründet, um dafür zu werben, aus dem Konstrukt Heilbronn-Franken eine Einheit werden zu lassen. Im vergangenen Jahr war beispielsweise ein Impuls gesetzt worden, die IHK Heilbronn-Franken wieder zurück in die Wirtschaftsförderung WHF zu holen. Bislang blieb der Vorstoß allerdings ohne Resonanz.
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