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Karriere Kick: Erst gemeinsam Tischfußball spielen, dann den Job klarmachen

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Beim Karriere Kick können Schüler und Interessierte ihre potenziellen Chefs ganz unkompliziert beim Tischfußball kennenlernen. Das funktioniert deutschlandweit und auch bei uns in der Region.

Zwei Schülerinnen haben sichtlich Spaß am Tischkicker. Hier lernt man ganz unkompliziert potenzielle Arbeitgeber kennen.
Foto: Kivent/Prinzler
Zwei Schülerinnen haben sichtlich Spaß am Tischkicker. Hier lernt man ganz unkompliziert potenzielle Arbeitgeber kennen. Foto: Kivent/Prinzler  Foto: LISA PRINZLER

Beim Tischfußball geht es emotional zu. "Da werden sofort alle Blockaden gebrochen", sagt Alexander Wonner, Gründer und Geschäftsführer der Marketingfirma GrowX aus Ellhofen. Vom Konzept des Karriere Kick ist er überzeugt: Wer mit einem Unternehmenschef zusammen am Kicker-Tisch um den Sieg gekämpft hat, könne anschließend umso offener über einen Ausbildungsplatz oder ein Praktikum sprechen.

Der Karriere Kick ist als dezentral angelegte Ausbildungsmesse deutschlandweit die größte Veranstaltungsreihe an inzwischen mehr als 120 Standorten. Das erste Event in der Region hat am 24. März bei R. Stahl in Waldenburg stattgefunden. Mehr als 400 Schüler aus vier Schulen waren dabei. "Die Mädels sind da übrigens aktiver und lauter gewesen, oft energischer als die Jungs", erzählt Wonner. Ein Nachteil sei der sportliche Teil für sie definitiv nicht.


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Es muss kein duales Studium, sondern kann auch eine Ausbildung sein, finden (v.l.) Jennifer, Tanja und Michael Stahl, nachdem sie sich mit Marcel Kühn, Ruth Knapp und Tobias Rally vom Unternehmen Gültig unterhalten haben.
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Zusammen Tischfußball spielen: Termine für den Karriere Kick sind heiß begehrt

Wonner kommt aus Öhringen, hat sich zwischenzeitlich beim Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) engagiert, fokussiert sich nun aber auf das neue Projekt. Er und sein Partner Lukas Haufglöckner vermarkten den Karriere Kick deutschlandweit.

Es funktioniert wie ein Franchise-System. Die Kicker-Tische kommen von Kivent in Berlin, die auch das sonstige Equipment und die Software auch für den Ticketverkauf stellen. Eine eigene App gehört dazu. Kivent-Gründer Johannes Kirsch war selbst mehrfacher Deutscher Meister im Tischfußball und hatte die Idee für die innovative Messe. Das Marketing läuft zentral über GrowX. Das Konzept findet viel Anklang. Nach der Corona-Zeit, als die Menschen wieder hungrig waren auf persönliche Begegnung, ist die Nachfrage sprunghaft angestiegen. Fast im Wochenrhythmus finden nun Termine im gesamten Bundesgebiet statt.


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Bechtle macht beim Karriere Kick mit und R. Stahl geht in die zweite Runde

Die nächsten Veranstaltungen in der Region sind Anfang nächsten Jahres geplant, die erste am 30. Januar im IT-Systemhaus von Bechtle in Neckarsulm, zwei Tage später, am 1. Februar, ist der Explosionsschutzspezialist R. Stahl in Waldenburg noch einmal Gastgeber. Beide Male sind zahlreiche Unternehmen aus der Region vertreten. Anmeldungen dazu sind noch möglich.

Grundsätzlich haben viele Unternehmen, vom kleinen Mittelständler bis zum Großkonzern, das Potenzial dieser Art der Mitarbeitergewinnung erkannt. Ob Allianz oder Lidl, Bundeswehr oder öffentliche Verwaltung, Sparkassen oder Autohäuser – die Liste der bisher beteiligten Unternehmen ist lang. "Durch das Laute, das Hektische geben die Leute ihre Zurückhaltung auf", sagt Wonner. So könne man die Menschen "echt und nahbar" kennenlernen, in beiden Richtungen. Dazu trägt auch das "Du" bei, das für die Teams am Tischkicker gesetzt ist. Infos und Anmeldung für Schüler und Aussteller ist im Internet möglich: www.karriere-kick.de und www.karriere-kick.de

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