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D11Z hat früh schon seine Fühler in Richtung Aleph Alpha ausgestreckt

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Unter neuem Namen findet der Zukunftsfonds Heilbronn, das Family Office von Dieter Schwarz, seinen Platz im KI-Ökosystem der Stadt. Bald kommt auch eine neue Software zur Start-up-Bewertng zum Einsatz.

Thomas Villinger (D11Z) und Jonas Andrulis (Aleph Alpha).
Fotos: Christian Gleichauf
Thomas Villinger (D11Z) und Jonas Andrulis (Aleph Alpha). Fotos: Christian Gleichauf  Foto: Christian Gleichauf

Einen Risikokapitalfonds wie den Zukunftsfonds Heilbronn gab es nicht häufig - wahrscheinlich kein zweites Mal. Gegründet, um junge Unternehmen nach Heilbronn zu holen, war der ZFHN erfolgreich. 15 Start-ups wurden nach Heilbronn geholt, in 34 investiert. Doch die Zeiten haben sich geändert. Dem trägt der Fonds Rechnung mit dem neuen Namen D11Z und einer fokussierten Ausrichtung auf KI und "Deeptech".

Dieter Schwarz und Jonas Andrulis geeint in der Mission

Das Investment in Aleph Alpha passt da perfekt. Gründer Jonas Andrulis verrät bei der kleinen Feier zur Neupositionierung im Gespräch mit D11Z-Chef Thomas Villinger, dass es der Zukunftsfonds war, der die ersten Kontakte nach Heilbronn herstellte.

"Als wir in Heidelberg gegründet haben, war mir nicht bewusst, dass in direkter Nachbarschaft jemand mit einer sehr ähnlichen Mission unterwegs ist", sagt Andrulis über den Investor hinter D11Z, Dieter Schwarz.


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Mit der Neuaufstellung findet der Fonds nun auch einen neuen Platz im Heilbronner KI-Ökosystem. Schon bisher gab es eine enge Zusammenarbeit. Mit dem Ipai etwa. Oder natürlich mit den Campus Founders - beim Aufbau des Acceleratorprogramms AI Founders, bei Investments in einige der erfolgversprechenden Teilnehmer oder auch beim Investoren- und Start-up-Festival Slush"D.

Zu viele "Zukunftsfonds" unterwegs

Auch die überregionale Presse wurde aufmerksam auf das Heilbronner "Family Office", wie von Familien finanzierte Risikokapitalfonds genannt werden. Damit wurde zunehmend wohl auch der Name zum Ballast, denn es gibt inzwischen andere "Zukunftsfonds".

Jetzt also D11Z - was leicht verschlüsselt für die 13 Buchstaben des Namens Dieter Schwarz steht. Mit dem Namen bekennt sich der Heilbronner Unternehmer zumindest inoffiziell zu seinem 250 Millionen Euro schweren Fonds.

Bastian Karweg, der Gründer des erfolgreichen Zukunftsfonds-Investments Echobot, hatte Schwarz offenbar überzeugt und gleich auch noch für die KI-gesteuerte Start-up-Bewertung begeistert. Der Startup-Radar geht demnächst in Betrieb.

Interessierte Gäste: Oliver Hanisch (von links), Sven Körner, Thomas Bornheim.
Interessierte Gäste: Oliver Hanisch (von links), Sven Körner, Thomas Bornheim.  Foto: Christian Gleichauf
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