Benjamin Würth wird Stellvertreter von Reinhold Würth im Stiftungsaufsichtsrat
In mehreren Führungsgremien der Würth-Gruppe werden nun die Weichen für eine personelle Kontinuität gestellt. Reinhold Würths Enkel bekommen mehr Verantwortung. Und Bettina Würth macht mit ihrem Vorsatz ernst.

Reinhold Würth hatte es im Interview mit der "Heilbronner Stimme" schon angekündigt: Sein Enkel Benjamin Würth (41) ist als Nachfolger im wichtigen Stiftungsaufsichtsrat der Würth-Gruppe vorgesehen. Nun wird dieser Schritt formell vollzogen.

Benjamin Würth wird ab 1. Januar stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats, dem er seit 2019 angehört. Vorsitzender bleibt Reinhold Würth, der "zwar bei bester Gesundheit, aber immerhin 87 Jahre alt ist", wie die Würth-Gruppe mitteilt.
Veränderungen im Beirat
Ferner ziehe Bettina Würth zum 1. Mai als ordentliches Mitglied in den Stiftungsaufsichtsrat ein. Sie ist Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe (vergleichbar mit dem Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft). Schon zu ihrem 60. Geburtstag vor einem Jahr hatte sie angedeutet, nicht so lange aktiv bleiben zu wollen wie ihr Vater Reinhold.
Nun ist klar: Zum 1. Januar 2025 wird Bettina Würth den Beiratsvorsitz an Sebastian Würth (37) übergeben.
Die Enkel übernehmen

Sebastian und Benjamin sind die Söhne von Reinhold Würths Tochter Marion. Bettina Würth soll 2025 dann auch zur weiteren Ehrenvorsitzenden des Beirats neben Reinhold Würth bestellt werden.
Ihre Tochter Maria Würth (31) wird zu einem noch nicht genannten Zeitpunkt die Leitung der Kunst- und Kulturaktivitäten der Gruppe übernehmen. Damit sind drei der Enkel in wichtigen Bereichen aktiv.
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