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A8-Produktion bei Audi steht weiter still

  
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Nachdem in dieser Woche mehrere Linien bei Audi in Neckarsulm stillstanden, ist nächste Woche nur noch der A8 betroffen. Ausgerechnet das Flaggschiff, das bisher so viel zur gesteigerten Profitabilität der Marke mit den vier Ringen beigetragen hat, kann nicht produziert werden.

Einige Probleme kommen nun zusammen. Die durch den Krieg in der Ukraine unterbrochenen Lieferketten für Kabelbäume sind das eine, dazu kommt jetzt noch der Lockdown in China, wie eine Sprecherin in Neckarsulm erklärt. Offenbar ist aber auch beim Chipmangel keine Entspannung in Sicht.


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Was Alternativen für die Kabelbaum-Produktion angeht, so habe der Krisenstab in den vergangenen Monaten erfolgreich gearbeitet, teilt eine Sprecherin in Ingolstadt mit. Werkzeuge, Anlagen und Maschinen aus ukrainischen Fabriken der Zulieferer würden an anderer Stelle neu aufgebaut. "Wir duplizieren die vorhandene Kapazität vor allem in anderen europäischen Ländern", heißt es. Dieser Prozess sei weitgehend abgeschlossen. Erste Lieferungen von den Ersatz-Standorten seien bereits erfolgt.

Gleichzeitig sei es dem Konzern wichtig, auch nach Kriegsende zu den Partnern in der Ukraine zu stehen. "Es ist bewundernswert, wie ukrainische Zulieferer unter hohem Risiko arbeiten und rund die Hälfte der Produktion gewährleisten können." Der Autobauer betont, dass er trotz der Schaffung neuer Kapazitäten in anderen Ländern langfristig weiter mit den ukrainischen Partnern zusammenarbeiten will.

 

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