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Das ist die aktuelle Corona-Lage in der Region

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Die Corona-Inzidenzen in der Region bleiben hoch. Das macht sich auch in den Krankenhäusern bemerkbar, auch wenn der Trend anhält: Die Omikron-Variante führt seltener zu schweren Krankheitsverläufen.

von Alexander Hettich und Christian Nick

An den SLK-Kliniken waren am Dienstag 86 Personen mit Corona-Diagnose in Behandlung, davon drei auf Intensivstation. Die Zahlen bewegten sich damit "unverändert auf hohem Niveau", sagte ein SLK-Sprecher. "Erfreulicherweise gibt es weniger schwere Verläufe." Trotzdem gebe es Patienten, die auch nach einer Omikron-Infektion der Intensivbetreuung in der Klinik bedürften. 

Im Hohenloher Krankenhaus in Öhringen wurden am Dienstagabend zehn Corona-Patienten behandelt, zwei davon auf der Intensivstation. Beide mussten dort invasiv beatmet werden. Von den sieben Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit waren sechs Plätze belegt.

Inzidenzen weiter über Marke von 1500 

Die Infektionszahlen haben auch Auswirkungen auf die Personalsituation an den Krankenhäusern. Derzeit fehlten 93 von 5800 SLK-Mitarbeitern wegen einer Corona-Infektion. Die Zahlen seien aber aus Erfassungsgründen "nur bedingt aussagekräftig", erläuterte der Unternehmenssprecher. 


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Die Zahl der Neuinfektionen in der Region ist weiter hoch. Binnen sieben Tagen haben sich Stand Dienstag in Heilbronn 1535 Menschen, gerechnet auf 100.000 Einwohner, nachweislich neu mit dem Coronavirus infiziert. Das ist ein leichter Rückgang gegenüber dem Vortag. Im Landkreis Heilbronn waren es 2343, im Hohenlohekreis 2194. Landesweit wird die Inzidenz mit 1926 angegeben, etwas niedriger als am Montag. 

Vor allem mittlere Altersgruppen betroffen

Dabei fällt auf, dass unter den Neuinfizierten kaum ältere Menschen sind. Für die Stadt Heilbronn sieht die Momentaufnahme für Montag dieser Woche so aus: Von den bekannt gewordenen neuen Fällen waren weniger als fünf Prozent älter als 70 Jahre. Etwa die Hälfte der an diesem Tag 206 Neuinfizierten waren zwischen 20 und 50 Jahre alt. Im Vergleich zu ihrem Bevölkerungsanteil überrepräsentiert sind auch Kinder. 


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Hohenloher Krankenhaus sieht Lockerungen mit Sorge

Mit Sorge verfolgen die Verantwortlichen im Hohenloher Krankenhaus in Öhringen die aktuelle Debatte um eine weitgehende Aufhebung der bisherigen Corona-Schutzmaßnahmen. „Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei“, warnt der Regionalleiter der BBT-Gruppe Thomas Wigant. Zurzeit würden im Hohenloher Krankenhaus täglich eine zweistellige Zahl an Corona-Patienten behandelt,  "darunter auch einige Patienten mit schwere Verläufen, die auf der Intensivstation beatmet werden müssen. Die Belastung in den Kliniken ist immer noch hoch. Eine Aufhebung der Schutzmaßnahmen ist daher zum jetzigen Zeitpunkt das falsche Signal“, so Wigant. 

>>>Hier finden Sie die aktuellen Corona-Zahlen für die Region im Überblick 

 

 

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