Will Russland wirklich Frieden? Macron hat klare Meinung
US-Präsident Donald Trump und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin haben sich in Alaska getroffen. Der Gipfel endet ohne konkrete Ergebnisse. Die Entwicklungen im Newsblog.
- Russland führt seit mehr als drei Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
- US-Präsident Trump hatte immer wieder erklärt, den Krieg rasch beenden zu wollen.
- Das Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin in Alaska endet ohne ein Waffenruhe-Abkommen.
Der historische Alaska-Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin, um eine Lösung im Ukraine-Krieg zu finden, endet ohne konkrete Ergebnisse. Nun soll es ein Treffen zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geben. Auch europäische Staatschefs sollen dabei sein. Alle Infos zu den Entwicklungen nach dem Treffen am Freitag in Alaska im Newsblog:
21:30 Uhr: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron glaubt nicht, dass Kremlchef Wladimir Putin nach Frieden strebt. «Denke ich, dass Präsident Putin Frieden will? Die Antwort ist Nein», sagte Macron in seiner Sommerresidenz in Bormes-les-Mimosas nach einer Videoschalte der Europäer. «Ich glaube, dass er die Kapitulation der Ukraine will.» Mit Blick auf US-Präsident Donald Trump zeigte sich Macron hingegen überzeugt, dass dieser Frieden wolle. Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa bezeichnete Macrons Worte als «niederträchtige Lüge».
Putin stimmt gegenüber USA Sicherheitsvorkehrungen für Ukraine zu
19:01 Uhr: Russland ist nach Angaben des US-Sondergesandten Steve Witkoff einverstanden damit, dass die USA und europäische Verbündete der Ukraine Nato-ähnliche Sicherheitsgarantien geben. «Wir konnten das folgende Zugeständnis gewinnen: Dass die Vereinigten Staaten einen Artikel-5-ähnlichen Schutz bieten können, was einer der eigentlichen Gründe ist, warum die Ukraine der Nato beitreten möchte», sagte Witkoff dem Sender CNN. Ein Nato-Beitritt der Ukraine lehne Wladimir Putin aber noch immer ab.
Nach Alaska-Gipfel: Merz und von der Leyen reisen mit Selenskyj zu Trump
12:45 Uhr: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Bundeskanzler Friedrich Merz nehmen am Montag an dem Gespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Washington teil. Auch andere europäische Staats- und Regierungschefs seien dabei, schrieb von der Leyen auf X, ohne Namen zu nennen.
17. August, 8:21 Uhr: Nach dem Ukraine-Gipfel von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin wollen die europäischen Staats- und Regierungschefs politisch einseitige Entscheidungen zulasten Kiews verhindern. Am Sonntag solle eine Videoschalte der "Koalition der Willigen" stattfinden, hieß es aus dem Élysée-Palast in Paris. Damit sind die Verbündeten der Ukraine gemeint, die zur Unterstützung einer friedenssichernden Mission bereit wären. Unterdessen will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach Washington reisen, um dort am Montag mit Trump zu sprechen.
Treffen zwischen Selenskyj und Trump: Diese europäischen Staatschefs sollen dabei sein
19:45 Uhr: Laut Medienberichten hat US-Präsident Donald Trump den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz zum Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eingeladen. Gemeinsam mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem britischen Premier Keir Starmer soll Merz die Reise nach Washington ins Weiße Haus antreten.
17:25 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz hält Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland ohne vorherigen Waffenstillstand für vertretbar. Voraussetzung sei aber ein schnell geschlossenes Abkommen. «Wenn das gelingt, ist das mehr wert als ein Waffenstillstand, der möglicherweise über Wochen andauert – ohne weitere Fortschritte in den politischen, diplomatischen Bemühungen», sagte der CDU-Vorsitzende in einem ZDF-Interview. Vor dem Treffen zwischen Trump und Putin hatte die Bundesregierung ebenso wie andere europäische Regierungen auf Waffenstillstand bei einem Friedensprozess bestanden.
Ukraine-Schalte der Europäer am Sonntag geplant
15:42 Uhr: Mit Blick auf die Reise des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in die USA und den Alaska-Gipfel wollen sich die Europäer am Sonntagnachmittag beraten. Um 15.00 Uhr werde sich die "Koalition der Willigen" in einer Videoschalte treffen, hieß es vom Élysée-Palast in Paris. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron werde die Besprechung gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und dem britischen Premier Keir Starmer leiten. Wer genau außer ihnen an dem Gespräch teilnehmen soll, wurde in Paris zunächst nicht mitgeteilt.
Nach Alaska-Gipfel mit Putin: Trump beharrt nicht mehr auf sofortiger Waffenruhe
12:59 Uhr: US-Präsident Donald Trump beharrt im Ukraine-Krieg nicht mehr auf einer sofortigen Waffenruhe. Das Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Alaska sowie Telefonate mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und europäischen Verbündeten seien sehr gut gelaufen, schrieb Trump auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. Alle seien sich einig gewesen, dass der beste Weg sei, direkt ein Friedensabkommen zu erreichen und kein Waffenstillstandsabkommen, das oft nicht halte. Trump schrieb von einem "großartigen und sehr erfolgreichen Tag in Alaska". Selenskyj werde nun nach Washington kommen. Wenn alles klappe, werde dann ein Treffen mit Putin vereinbart. Vor dem Treffen mit Putin hatte Trump noch auf eine sofortige Waffenruhe gedrungen.
CDU-Politiker Kiesewetter über Gipfel: "Schwarzer Tag für Ukraine und Europa"
10:17 Uhr: Der CDU-Außenexperte Roderich Kiesewetter hat das Gipfel-Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin als "schwarzen Tag für die Ukraine und Europa" bezeichnet. Die Stellungnahme liegt der Heilbronner Stimme vor. Kiesewetter weiter: Es sei "über unsere Köpfe hinweg verhandelt" und "ein Aggressorstaat für seinen Terror und seinen Vernichtungskrieg belohnt" worden.
Nach Trump-Putin-Treffen: Selenskyj reist am Montag nach Washington
9:45 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reist am Montag zu Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump nach Washington. Das kündigte er nach einem Telefonat mit Trump bei Telegram an.
"Blanker Hohn": Ukrainer aus Region Heilbronn reagieren entsetzt auf Trump-Putin-Gipfel
9:37 Uhr: Entsetzt haben Ukrainer aus der Region auf die Bilder vom Trump-Putin-Gipfel reagiert. "Wie einem König" sei dem Aggressor Putin der rote Teppich ausgerollt worden, so Anastasia Kosak. "Das ist der blanke Hohn für die Ukrainer", sagte die Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen-Gesellschaft Heilbronn (DUG). Der Verein hatte kürzlich Veteranen zu Gast, die im Krieg verstümmelt worden seien, manche haben Arme und Beine verloren. "Man kann nicht über die Köpfe dieser Menschen hinweg über Gebietsabtretungen verhandeln", kritisiert Kosak den Gipfel. "Schließlich hat Russland die Ukraine überfallen und nicht umgekehrt."
Trump informiert Selenskyj und andere Europäer über Alaska-Gipfel
8:55 Uhr: US-Präsident Donald Trump informiert den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und weitere europäische Staats- und Regierungschefs derzeit über sein Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Morgen aus deutschen Regierungskreisen.
Trump und Putin beendeten ihr Treffen in Alaska ohne Äußerungen zu einer möglichen Waffenruhe im Ukraine-Krieg, greifbare Ergebnisse wurden nicht bekannt. Trump sprach zwar von Einigungen in wichtigen Punkten, blieb Details aber schuldig. Auch Putin erwähnte Vereinbarungen, die Ausgangspunkt für eine Lösung des Ukraine-Konflikts sein könnten.
Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf Alaska-Gipfel
8:23 Uhr: Die Bundesregierung reagiert abwartend nach dem Ende des Treffens von US-Präsident Donald Trump mit Kremlchef Wladimir Putin in Alaska. Kanzler Friedrich Merz (CDU) werde laufend über die Vorgänge in Anchorage informiert, hieß es aus deutschen Regierungskreisen in Berlin. Sein Team stehe in engem Kontakt mit den Verbündeten. Trump habe zugesagt, die europäischen Partner zügig zu informieren. Zunächst gab es keine Angaben darüber, wann diese Information stattfinden sollte.
Trump-Putin-Gipfel in Alaska endet ohne Waffenruhe-Abkommen
16. August, 8:02 Uhr: US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin haben ihr Gipfeltreffen in Alaska ohne Äußerungen zu einer möglichen Waffenruhe im Ukraine-Krieg beendet. Trump sprach bei einem anschließenden zwölfminütigen Auftritt mit Putin vor der Presse in Anchorage zwar von Einigungen in wichtigen Punkten, blieb Details aber schuldig. Auch Putin erwähnte Vereinbarungen, die Ausgangspunkt für eine Lösung des Ukraine-Konflikts sein könnten. Einzelheiten nannte auch er nicht. Trump sagte, dass der Krieg beendet werden müsse und ein Deal in Reichweite sei. Nach dem Gipfeltreffen traten beide die Heimreise an.
Presse muss nach Blick auf Putin und Trump Raum verlassen
22:21 Uhr: US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin haben sich vor ihren Verhandlungen in Alaska bei einem kurzen Auftritt den auf dem Militärstützpunkt anwesenden Pressevertretern gezeigt. Auf Rufe von Reportern im Raum, unter anderem zu einer möglichen Waffenruhe und in der Ukraine getöteten Zivilisten, ging Putin nicht ein. Anwesend waren neben den beiden Präsidenten auch ihre Außenminister Sergej Lawrow und Marco Rubio sowie weitere Mitglieder ihrer jeweiligen Delegation.
Nach wenigen Minuten wurden die Journalisten zunächst freundlich, dann eher brüsk mit einem lauten «Everybody get out of the room!» («Alle raus aus dem Raum!») aufgefordert, den Saal zu verlassen. Hinter den beiden Präsidenten war eine blaue Wand mit der Aufschrift «Pursuing Peace» («Frieden anstreben») zu sehen.
Gipfeltreffen in Alaska: Trump und Putin kommen für mehrere Stunden zusammen
21:54 Uhr: Der Gipfel zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem US-Kollegen Donald Trump in Alaska ist nach Kremlangaben für sechs bis sieben Stunden angesetzt.Zunächst wurde davon ausgegangen, dass es ein persönliches Gespräch zwischen den Präsidenten geben wird - ein Treffen unter vier Augen hatte Trump jedoch überraschenderweise abgelehnt. Stattdessen werde man zu sechst zusammen kommen. «Dann wird es Gespräche innerhalb der Delegationen geben, möglicherweise in der Form eines Arbeitsessens», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow dem staatlichen TV-Sender Perwy Kanal.
«Danach werden sich die Staatschefs für einige Zeit zurückziehen und dann zu einer gemeinsamen Pressekonferenz zusammenkommen», sagte er.
US-Russland-Gipfel gestartet – Trump und Putin in einem Auto
21:48 Uhr: Der weltweit mit Hoffnung und Sorge verfolgte amerikanisch-russische Gipfel von Donald Trump und Wladimir Putin über die Zukunft der Ukraine hat mit dem Eintreffen beider Präsidenten in Alaska begonnen. Trump und Putin begrüßten sich auf einem roten Teppich nach ihrer Landung auf einem Militärflugplatz in Anchorage lächelnd und mit einem langen Handschlag. Nach einem Foto auf einer kleinen Bühne stiegen beide überraschend in ein Auto und fuhren gemeinsam zum Tagungsort.
Auf Live-TV-Bildern war zu sehen, wie sie nach ihrer Begrüßung in eine schwarze Limousine mit US-Flagge einstiegen. Zuvor standen die beiden für einen Moment auf einer blauen Bühne, die mit «Alaska 2025» betitelt war. Journalisten hatten ihnen Fragen zugerufen, die aber unbeantwortet blieben.
Bilder aus Alaska: Trump und Putin treffen aufeinander
21:41 Uhr: Die Welt blickt nach Alaska - hier sind US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin am Freitagabend zusammengekommen, um über den Ukraine-Krieg zu sprechen. Die Bilder zeigen das erste Aufeinandertreffen der Staatsoberhäupter:
Händeschütteln auf dem roten Teppich
21:17 Uhr: Auf Live-TV-Bildern war zu sehen, wie Donald Trump und Wladimir Putin aus ihren Flugzeugen stiegen. Auf dem roten Teppich, der auf der Militärbasis ausgerollt wurde, kam es zum Händeschütteln. Das Treffen, das unter dem Motto „Pursuing peace" (Deutsch: Frieden anstreben) steht, kann damit offiziell beginnen.

Keine Einzelgespräche zwischen Trump und Putin geplant
21:07 Uhr: Ein zunächst geplantes Einzelgespräch von Trump und Putin wurde überraschend durch ein Gespräch zu sechst ersetzt: Das Weiße Haus teilte mit, Außenminister Marco Rubio und der Sondergesandter Steve Witkoff würden dafür an Trumps Seite sitzend an den Verhandlungen teilnehmen.
Die größere Runde könnte das Ziel haben, dass Trump anders als in einem Einzelgespräch mit Putin von nicht haltbaren Zusagen absieht und sich von ihm nicht vereinnahmen lässt.
Auf der Reise hatte der US-Präsident bekräftigt, keine Vereinbarungen über die Ukraine ohne Einbezug Kiews zu schließen und drang erneut auf eine sofortige Waffenruhe. Er wolle Putin an den Verhandlungstisch bringen, um den Krieg zu beenden, so Trump. Beide Männer hätten großen Respekt voreinander, betonte der US-Präsident.
Gipfel-Treffen beginnt: Putin in Alaska eingetroffen
20:58 Uhr: Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Kollegen Wladimir Putin beginnt. Putin sei zwischenzeitlich ebenfalls auf der Militärbasis eingetroffen.
Trump würde Alaska im Zweifel rasch verlassen
20:40 Uhr: Vor seinem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin im US-Bundesstaat Alaska hat Präsident Donald Trump ein positives Ergebnis in Aussicht gestellt - zugleich aber auch ein rasches Ende des Gipfels nicht ausgeschlossen. «Ich denke, das wird sehr gut laufen. Und wenn nicht, werde ich ganz schnell nach Hause zurückkehren», sagte der Republikaner dem Sender Fox News während des Hinflugs. Die erneute Nachfrage, ob er das Treffen im Zweifel verlassen würde, beantwortete Trump mit: «Das würde ich.»
Kurz vor Start des Gipfeltreffens: US-Präsident Donald Trump in Alaska gelandet
20:31 Uhr: Der US-amerikanische Präsident Donald Trump ist Medienberichten zufolge in Alaska gelandet. Er traf vor dem russischen Staatsoberhaupt auf der US-Militärbasis Elmendorf ein. Demnach sei Trump mit einer Maschine der Air Force One gereist.
Gipfeltreffen in Alaska: Trump und Putin sollen sich bis zu sieben Stunden beraten
18:23 Uhr: Der Gipfel zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem US-Kollegen Donald Trump in Alaska ist nach Kremlangaben für sechs bis sieben Stunden angesetzt. «Wir gehen davon aus, dass es zunächst ein persönliches Gespräch geben wird. Das wird unter Beteiligung der Berater ablaufen. Dann wird es Gespräche innerhalb der Delegationen geben, möglicherweise in der Form eines Arbeitsessens», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow dem staatlichen TV-Sender Perwy Kanal.
«Danach werden sich die Staatschefs für einige Zeit zurückziehen und dann zu einer gemeinsamen Pressekonferenz zusammenkommen», sagte er. Demnach könnten die ersten Ergebnisse gegen 4 Uhr mitteleuropäischer Zeit kommuniziert werden.
Treffen zwischen Trump und Putin in Alaska - warum fiel die Wahl auf Anchorage?
17:38 Uhr: In wenigen Stunden werden sich Trump und Putin in Alaska über die Zukunft des Ukraine-Krieges austauschen. Der genaue Austragunsgort wird auf der Militärbasis Elmendorf-Richardson in Anchorage sein. Doch wo liegt dieser Ort überhaupt?
Der Grund für die Wahl dieses Ortes ist auch ein symbolischer. An der engsten Stelle trennen den nördlichen US-Bundesstaat Alaska und Russland nur wenige Kilometer. Vorab waren auch die Arabischen Emirate als Austragungsort im Gespräch. Laut Experten hat der US-Präsident sich auch deshalb für Alaska entschieden, weil es schlicht weniger Aufwand für ihn ist.
Europäischer Gaspreis fällt vor Alaska-Gipfel deutlich
16:40 Uhr: Der Preis für europäisches Erdgas hat sich am Freitag vor dem Gipfeltreffen der Präsidenten der USA und Russlands weiter deutlich verbilligt und den tiefsten Stand seit einem Jahr erreicht. Der richtungweisende Terminkontrakt TTF zur Auslieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam wurde am Nachmittag bei 31,11 Euro je Megawattstunde (MWh) gehandelt. Günstiger war Erdgas zuletzt im Juli 2024 gewesen.
An den Rohstoffmärkten wird gespannt auf Ergebnisse des Treffens von US-Präsident Donald Trump mit Kremlchef Wladimir Putin gewartet, das im US-Bundesstaat Alaska stattfindet. Von dem Gespräch könnten entscheidende Impulse für einen Waffenstillstand im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ausgehen und damit auch für die Sanktionen gegen Russland.
Trump-Putin-Gipfel zum Ukraine-Krieg beginnt am Abend
15. August, 6:50 Uhr: US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin wollen sich an diesem Freitag treffen, um über den Ukraine-Krieg zu sprechen. Es ist das erste Treffen der Staatschefs beider Länder seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine im Februar 2022. Die Gespräche sollen erst am späten Abend mitteleuropäischer Zeit (21.30 Uhr) beginnen.
Ob es tatsächlich zu konkreten Ergebnissen kommt, ist unklar. Trump sprach von einem Risiko von 25 Prozent, dass der Gipfel scheitern könnte. Nach offiziellen Angaben aus Moskau ist nach dem Gipfel keine gemeinsame Erklärung geplant. Trump sagte, er hoffe auf ein weiteres Treffen gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, bei dem es eine Einigung geben könne.
Dax gewinnt an Schwung vor Trump-Putin-Gipfel
21:38 Uhr: Am Tag vor einer möglichen Weichenstellung im Ukraine-Krieg hat am deutschen Aktienmarkt Zuversicht geherrscht. Frische US-Inflationsdaten hatten nur kurzfristig einen dämpfenden Effekt. Die vorgelegten Quartalsberichte zahlreicher deutscher Unternehmen zeigten unterdessen Licht- und Schatten.
Nachdem die Gewinne zur Wochenmitte den Dax zurück auf das Niveau vor Wochenfrist gebracht hatten, schloss der Leitindex nun mit einem Plus von 0,79 Prozent bei 24.377,50 Punkten und näherte sich seinem Rekordhoch bei 24.639 Zählern vor gut einem Monat. Der MDax der mittelgroßen Werte stieg um 0,63 Prozent auf 31.118,79 Punkte.
Auch für die anderen wichtigen europäischen Börsen ging es aufwärts. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 endete 0,86 Prozent höher. Außerhalb der Eurozone stiegen der Zürcher SMI um 0,19 Prozent und der Londoner Leitindex FTSE 100 um 0,13 Prozent. In New York verlor der Dow Jones Industrial zuletzt 0,34 Prozent.
«Die Erwartungen sind hoch, und die Börsen dürften bereits ein sehr positives Szenario eingepreist haben», schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Bis allerdings die wirtschaftlichen Auswirkungen eines positiven Treffens sichtbar würden, sieht Altmann noch viel Zeit vergehen, da dies vor allem im Zuge des Wiederaufbaus der Ukraine der Fall sein werde.
Trump: 25 Prozent Risiko, dass Putin-Treffen nichts bringt
19:40 Uhr: US-Präsident Donald Trump schließt nicht aus, dass sein Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin ergebnislos bleibt. Er sehe dafür eine Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent, sagte Trump dem Sender Fox News Radio auf die Frage, ob er sich ein Scheitern bei dem Gipfel vorstellen könne.
Zugleich bekräftigte Trump, dass er das erste Gespräch in Alaska am Freitag vor allem als Vorbereitung für ein zweites Treffen gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj betrachte. «Das zweite Treffen wird sehr, sehr wichtig sein - denn das wird das Treffen sein, bei dem sie einen Deal machen», sagte er. Trump räumte allerdings auch Zweifel daran ein, dass sein Gespräch mit Putin am Freitag zu einer sofortigen Waffenruhe führen werde.
Trump droht Putin mit schwerwiegenden Konsequenzen
14. August, 7:30 Uhr: Nach einer Abstimmungsrunde mit den Europäern hat US-Präsident Donald Trump Kremlchef Wladimir Putin mit "sehr schwerwiegenden Konsequenzen" gedroht, falls sich dieser nicht auf ein Ende des Ukraine-Kriegs einlasse. Auf die Rückfrage, ob er damit Zölle meine, ging der Präsident bei einem Auftritt in Washington nicht ein. Zuvor hatten die Europäer versucht, Trump vor seinem Treffen mit Putin auf fünf Punkte für Friedensgespräche festzulegen, darunter einen Waffenstillstand und Sicherheitsgarantien.
Starmer sieht Chance auf Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
18:55 Uhr: Der britische Premierminister Keir Starmer sieht nach den Gesprächen am Mittwoch zum Ukraine-Krieg eine "realistische Chance" auf einen Waffenstillstand in dem Konflikt. Seit Beginn des Krieges vor etwa dreieinhalb Jahren habe man keinen Weg zu einer Waffenruhe finden können. Nun gebe es diese Chance "dank der Arbeit", die US-Präsident Donald Trump geleistet habe, sagte Starmer laut der britischen Nachrichtenagentur PA.
Bundeskanzler Merz betont: Ukraine braucht Sicherheitsgarantien
16:45 Uhr: Die Ukraine braucht aus Sicht von Bundeskanzler Friedrich Merz auf dem Weg zu einem möglichen Frieden mit Russland Sicherheitsgarantien. Merz sagte in Berlin nach Beratungen europäischer Staats- und Regierungschefs mit US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, über solche Garantien sei kurz gesprochen worden. "Wir wissen, dass die Ukraine Sicherheitsgarantien braucht." Man müsse die ukrainische Armee weiter ertüchtigen, das Land zu verteidigen. Wie Sicherheitsgarantien dann seitens welcher Staaten aussehen könnten, sei nicht Gegenstand des Gesprächs gewesen, sagte Merz. Dies werde aber folgen müssen, sobald es einen Weg zu einem Frieden gebe.

Selenskyj in Berlin: "Muss Druck auf Russland ausgeübt werden"
13:32 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht Moskau vor dem USA-Russland-Gipfel den Friedenswillen ab. Europa, die USA und die Ukraine müssten Russland zu einem Frieden zwingen. "Es muss Druck auf Russland ausgeübt werden für einen fairen Frieden», sagte er. Kanzler Friedrich Merz (CDU) empfing den Ukrainer am Mittag im Kanzleramt in Berlin.
Der Besuch ist ein besonderes Zeichen der Solidarität: Als einziger Gast von Merz wird Selenskyj am Nachmittag persönlich bei der Videoschalte mit US-Präsident Donald Trump zu dessen Alaska-Gipfel am Freitag mit Kremlchef Wladimir Putin zugegen sein. Alle anderen Teilnehmer schalten sich per Video zu.
Ukrainer in Heilbronn und Hohenlohe hoffen auf Frieden
12:43 Uhr: Die Verhandlungen zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin werden auch Heilbronn und Hohenlohe mit Spannung erwartet. Mit einigen Ukrainern konnte die Stimme sprechen. Viele von ihnen blicken mit gemischten Gefühlen auf das geplante Treffen in Alaska.
Selenskyj kommt am Mittwoch nach Berlin
13. August, 9:04 Uhr: Die europäischen Staats- und Regierungschefs schalten sich heute zu einer Video-Vorbesprechung vor Trumps Alaska-Gipfel mit Putin zusammen. Nun wird bekannt, dass der ukrainische Präsident Selenskyj hierfür nach Berlin reisen wird.
Selenskyj soll im Kanzleramt an der Videokonferenz der europäischen Staatschefs mit US-Präsident Donald Trump teilnehmen. Erst hatten "Bild" und "Tagesschau" darüber berichtet.
Ungarn boykottiert Erklärung der EU-Staaten zum Ukraine-Krieg
12. August, 9:22 Uhr: Kurz vor dem geplanten Treffen zwischen US-Präsident Trump und Kremlchef Putin hat sich Ungarns Regierung einer gemeinsamen Stellungnahme der anderen 26 EU-Staaten verweigert, in der die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine begrüßt werden.
In der Stellungnahme betonen die Staats- und Regierungschefs, "dass internationale Grenzen nicht mit Gewalt verändert werden dürfen" und ein gerechter und dauerhafter Frieden, der Stabilität und Sicherheit bringt, das Völkerrecht achten müsse. Diesmal handelt es sich um eine Erklärung aller Mitgliedstaaten - außer Ungarn.
Trump erwartet keinen Deal zur Ukraine
18:48 Uhr: US-Präsident Donald Trump strebt für das Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin kein Abkommen zum Ukraine-Krieg an. "Ich werde keinen Deal machen", sagte er bei einer Pressekonferenz in Washington und verwies darauf, dass das dies nicht seine Aufgabe sei. Trump fügte unterdessen hinzu, dass er gerne eine Waffenruhe sehen würde. "Ich möchte den besten Deal sehen, der für beide Seiten erzielt werden kann."
Bundesregierung vor Treffen von Trump und Putin: Frieden nur mit Einbindung der Ukraine
13:30 Uhr: Die Bundesregierung hat vor dem geplanten Treffen von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin die Bedeutung einer Beteiligung der Ukraine an jeder Friedenslösung betont. Zugleich könne dies "ein sehr, sehr wichtiger Moment sein für den weiteren Verlauf dieses schrecklichen Krieges", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer in Berlin.
Meyer verwies auf Worte von Kanzler Friedrich Merz, der in der ARD erklärt habe, setze darauf, dass die Ukrainer eingebunden würden. Der Sprecher sagte: "Denn wenn das Ziel ist, wirklich einen nachhaltigen und auch gerechten Frieden zu erreichen, dann ist das ja nur vorstellbar mit der Ukraine. Es ist ja völlig ausgeschlossen, dieses Ziel zu erreichen über die Köpfe der Ukrainerinnen und Ukrainer hinweg."
Auf weitere Details zur deutschen Position ging er auf Fragen hin nicht ein. Es gebe einen Prozess, "wo auch jeder Satz und jedes Wort, jedes öffentliche Wort, Dinge verändern, möglicherweise auch negativ verändern oder auch gefährden kann".
Trump und Putin planen Treffen: EU-Außenminister stimmen sich ab
11:10 Uhr: Die EU-Außenminister wollen am heutigen Montag bei einer Videokonferenz ihre nächsten Schritte vor dem Treffen zwischen Trump und Putin besprechen.
"Europas Kerninteressen stehen auf dem Spiel", teilte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas vor der Sondersitzung mit. Sie betonte, dass jede Vereinbarung zwischen den USA und Russland die Ukraine und die EU einschließen müsse, "denn es geht um die Sicherheit der Ukraine und ganz Europas". Russlands Aggression dürfe nicht belohnt werden - die vorübergehend russisch besetzten Gebiete gehörten zur Ukraine.
Trump und Putin planen Treffen: Muss Ukraine Gebiete abtreten?
11. August, 9:15 Uhr: Vor dem Treffen von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin zum Krieg in der Ukraine rückt die Debatte um mögliche Gebietsabtretungen des von Russland angegriffenen Landes in den Mittelpunkt. Nato-Generalsekretär Mark Rutte machte deutlich, dass sich Gespräche über die von Russland kontrollierten Gebiete bei künftigen Verhandlungen kaum vermeiden ließen. Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, mahnte, den Fokus dabei nicht nur auf territoriale Fragen zu richten, sondern auf die Menschen.
Nato-Generalsekretär Rutte betonte zwar, die Ukraine sei ein souveräner Staat, der seine geopolitische Zukunft selbst bestimme. Dem US-Sender ABC sagte er aber auch: "Wir müssen im Moment zur Kenntnis nehmen, dass Russland einen Teil des ukrainischen Territoriums kontrolliert." Nach einer Waffenruhe werde sich die Frage stellen, wie es in territorialen Fragen und mit Blick auf mögliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine weitergehe.
Selenskyj: Russland will die USA täuschen
21:40 Uhr: Wenige Tage vor dem geplanten Treffen von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin in Alaska sieht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj darin einen neuen Täuschungsversuch Moskaus. "Wir verstehen die Absicht der Russen, Amerika zu täuschen – das werden wir nicht zulassen", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Er schätze die Entschlossenheit Trumps, den Krieg zu beenden. Dennoch sei der einzige Grund für das fortgesetzte Töten in der Ukraine der Wunsch Putins, Krieg zu führen "und alle zu manipulieren, mit denen er in Kontakt kommt".
US-Nato-Botschafter Matthew Whitaker erklärte auf die Frage, ob Trump glaube, dass er dem russischen Präsidenten trauen könne, es gehe nicht um Worte, sondern um Taten.
US-Vertreter: Einladung an Selenskyj nach Alaska noch möglich
19:30 Uhr: Der US-Nato-Botschafter schließt eine Einladung an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zum amerikanisch-russischen Spitzentreffen in Alaska nicht aus. "Ich halte es durchaus für möglich", sagte Matthew Whitaker dem Sender CNN. Die Entscheidung werde von US-Präsident Donald Trump getroffen. "Wenn er der Meinung ist, dass dies der beste Zeitpunkt ist, um Selenskyj einzuladen, dann wird er das tun", erklärte Whitaker. Bislang sei dazu noch keine endgültige Entscheidung gefallen und es bleibe noch Zeit.
Bundeskanzler Merz pocht auf Selenskyj-Teilnahme
15:38 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz pocht darauf, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in das Spitzengespräch von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin zum Ukraine-Krieg eingebunden wird. Der CDU-Politiker kündigte in den ARD-"Tagesthemen" an, dass er noch heute mit Trump telefonieren wolle, um über das für Freitag geplante Gipfeltreffen in Alaska zu sprechen.
"Wir bereiten uns intensiv auf europäischer Ebene zusammen mit der amerikanischen Regierung auf dieses Treffen vor", sagte Merz.

Man gehe davon aus, dass Selenskyj beteiligt werde. "Wir können jedenfalls nicht akzeptieren, dass über die Köpfe der Europäer, über die Köpfe der Ukrainer hinweg über Territorialfragen zwischen Russland und Amerika gesprochen oder gar entschieden wird. Ich gehe davon aus, dass die amerikanische Regierung das genauso sieht."
Gespräche in Alaska: Europäer mit eigenem Ukraine-Vorschlag
Sonntag, 08:20 Uhr: Vor dem geplanten Treffen von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin zur Ukraine machen europäische Staaten einen eigenen Vorschlag. "Wir halten weiterhin an dem Grundsatz fest, dass internationale Grenzen nicht mit Gewalt verändert werden dürfen. Der derzeitige Frontverlauf sollte der Ausgangspunkt für Verhandlungen sein", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Frankreich, Italien, Deutschland, Polen, Großbritannien, Finnland und der EU-Kommission.
Gipfeltreffen von Trump und Putin um Territorien in der Ukraine
11:59 Uhr: Medienberichten zufolge fordert Putin vor dem Gipfel mit Trump, dass Russland die volle Kontrolle über die ostukrainischen Gebiete Donezk und Luhansk bekommt. Dies würde die Preisgabe mehrerer Tausend Quadratkilometer Fläche und strategisch wichtiger Städte durch die ukrainische Armee bedeuten.
Russland hat in den vergangenen Monaten immer mehr Territorium im Osten der Ukraine eingenommen. Wie das britische Verteidigungsministerium in seinem regelmäßigen Geheimdienst-Update zum Ukraine-Krieg schreibt, eroberten die russischen Bodentruppen im Juli höchstwahrscheinlich etwa 500 bis 550 Quadratkilometer an ukrainischem Territorium. Ähnlich viel Fläche sei im Juni eingenommen worden, nachdem diese Vorstöße bereits seit März zugenommen hätten.
Taktische Fortschritte macht Russland bei seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine demnach im Gebiet Donezk, das auch vor dem geplanten Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin eine wichtige Rolle spielt.
Selenskyj sagt Nein zu geforderten Gebietsabtretungen
09:27 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnt die Gebietsabtretungen ab, die sich in Plänen Russlands und der USA für ein Ende des Ukraine-Kriegs abzeichnen. "Die Antwort auf die territorialen Fragen der Ukraine steht in der Verfassung der Ukraine. Davon wird niemand abweichen, und niemand kann abweichen", sagte er in einer Videobotschaft. "Die Ukrainer werden ihr Land nicht dem Besatzer schenken."
Medienberichten zufolge hat Kremlchef Wladimir Putin vor einem Gipfel mit US-Präsident Donald Trump gefordert, dass Russland die volle Kontrolle über die ostukrainischen Gebiete Donezk und Luhansk bekommt. Dies würde die Preisgabe mehrerer Tausend Quadratkilometer Fläche und strategisch wichtiger Städte durch die ukrainische Armee bedeuten.
Trump sprach in Washington von einem Austausch von Gebieten, die bislang entweder von russischen oder ukrainischen Truppen gehalten würden, "zum Wohl beider Seiten". Details nannte er nicht.
Trump und Putin planen ihr Gipfeltreffen für den 15. August im nördlichen US-Bundesstaat Alaska. "Sehr weit weg von diesem Krieg, der in unserem Land tobt, gegen unser Volk, und der sowieso nicht ohne uns beendet werden kann, ohne die Ukraine.", kritisierte Selenskyj. Die Ukraine verteidigt sich seit fast dreieinhalb Jahren gegen eine großangelegte russische Invasion.
Datum und Ort stehen fest: Trump und Putin für Gipfeltreffen verabredet
9. August 2025, 09:17 Uhr: US-Präsident Donald Trump wird sich nach eigenen Angaben am kommenden Freitag (15. August) mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen. Das Treffen werde im US-Bundesstaat Alaska stattfinden, kündigte der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social an.
Treffen zwischen Trump und Putin: Russland informiert Verbündete
15:57 Uhr: Vor einem möglichen Gipfel mit US-Präsident Donald Trump zum Ukraine-Krieg hat der russische Staatschef Wladimir Putin mit seinen Nachbarstaaten und Verbündeten gesprochen. Nach Mitteilung des Kremls informierte Putin den usbekischen Präsidenten Schawkat Mirsijojew über seine Gespräche mit US-Unterhändler Steve Witkoff in Moskau am Mittwoch. Ebenso wurde der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterrichtet. Beide Gesprächspartner hätten diplomatische Bemühungen für ein Ende des Ukraine-Krieges befürwortet, hieß es. Nähere Angaben zu den Telefonaten machte der Kreml nicht.
Trump: Putin muss Selenskyj nicht vor Gipfel treffen
8. August, 2025, 08:41 Uhr: Vor seinem ersten persönlichen Treffen mit Wladimir Putin sieht US-Präsident Donald Trump vorab zunächst keine Notwendigkeit für eine Zusammenkunft des Kremlchefs mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Auf eine entsprechende Frage von Journalisten, ob Putin zunächst Selenskyj treffen müsse, sagte Trump: "Nein." Unterdessen dringt Selenskyj bei den laufenden US-Verhandlungen mit Russland über ein Kriegsende auf einen stärkeren Einfluss der Europäer. Selenskyj soll in einer späteren Phase zu den Gesprächen hinzugezogen werden. Noch im Frühjahr hatte Kiew darauf bestanden, bei allen Gesprächen direkt beteiligt zu sein.

Russland griff die Ukraine am Abend unterdessen erneut mit Drohnen an. Die Nachrichtenagentur RBK Ukraine berichtete unter Berufung auf Behördenangaben von einem Angriff auf die Großstadt Charkiw im Osten des Landes am späten Abend. Explosionen seien zu hören gewesen, es sei ein Feuer in einem Unternehmen ausgebrochen, hieß es dem Bericht zufolge von Bürgermeister Ihor Terechow. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet.
Krieg "in Europa und gegen Europa" – Selenskyj fordert stärkeren Einfluss auf Verhandlungen
20:15 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich bei den laufenden US-amerikanischen Verhandlungen mit Russland über ein Kriegsende in der Ukraine für einen stärkeren europäischen Einfluss starkgemacht. "Alle zu treffenden Entscheidungen, um diesen Krieg zu beenden, und Sicherheit zu garantieren, betreffen tatsächlich das gesamte Europa und nicht nur einen", sagte das Staatsoberhaupt in seiner abendlichen Videobotschaft. Das sei ein Krieg Russlands nicht nur gegen die Ukraine, sondern "in Europa und gegen Europa", so Selenskyj.
18:50 Uhr: Die Hoffnungen auf eine mögliche Waffenruhe haben auch Auswirkungen auf den deutschen Leitindex. Der Dax nimmt am Donnerstag Fahrt auf und liegt um 1,12 Prozent im Plus.
Putin lehnt Treffen mit Selenskyj ab – welche Bedingungen erfüllt sein müssen
15:30 Uhr: Laut Medienberichten kann sich der russische Präsident Putin grundsätzlich ein Treffen mit dem ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj vorstellen. Allerdings müssten für solche Verhandlungen einige Bedingungen erfüllt werden – und das seien sie bislang nicht.
15:16 Uhr: Bringt ein Treffen zwischen Trump und Putin nun den erhofften Durchbruch, um den Ukraine-Krieg zu beenden? Stimmen Sie ab:
Merz und Selenskyj: Russland muss Krieg beenden
13:26 Uhr: Auch Bundeskanzler Friedrich Merz würdigt nach Angaben der Bundesregierung neben dem ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj die Vermittlungsbemühungen von US-Präsident Donald Trump zur Beendigung des Ukraine-Kriegs. Das teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius nach einem Telefonat von Merz und Selenskyj mit. Die beiden Politiker hätten sich über aktuelle Entwicklungen im Nachgang des Treffens des US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ausgetauscht.
Merz und Selenskyj seien sich einig, dass Russland seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg beenden müsse, hieß es. Beide hätten einen engen Austausch mit europäischen Partnern und den USA verabredet.
"Die Parameter, wie dieser Krieg beendet wird, werden die Sicherheitslandschaft Europas auf Jahrzehnte hinaus prägen", schrieb Selenskyj nach dem Telefonat auf der Plattform X. Die Ukraine sei ein fester Bestandteil Europas, deshalb müsse Europa auch an Gesprächen beteiligt werden.
Selenskyj zu Gipfel: Russland muss das Töten beenden
12:17 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Ziele für ein mögliches Gipfeltreffen mit den USA und Russland aufgestellt. "Erstens: Ein Ende des Tötens, und zwar muss Russland einer Waffenruhe zustimmen", schrieb Selenskyj auf der Plattform X.
Zweitens müsse der von US-Präsident Donald Trump angestoßene Gipfel so angelegt sein, "damit das Treffen zu einem wirklich dauerhaften Frieden führen kann". Die Ukraine habe mehrfach gesagt, dass ein Ausweg aus dem Krieg am ehesten bei einem Treffen auf Ebene der Staatschefs zu finden sei. Drittens gehe es um langfristige Sicherheit, die zusammen mit den USA und Europa geschaffen werden müsse.
Kann Trump den Ukraine-Krieg durch Gipfel mit Putin beenden?
12:04 Uhr: Alles soll ganz schnell gehen: US-Präsident Donald Trump will Russlands verheerenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nach fast dreieinhalb Jahren durch zwei Gipfeltreffen beenden. Er will sich erst mit Russlands Staatschef Wladimir Putin treffen, dann soll daraus ein Dreiertreffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj werden.
US-Außenminister Marco Rubio wies aber auf die Schwierigkeiten hin. "Wir haben noch einen langen Weg vor uns", sagte er dem US-Sender Fox News. Durch den Besuch von US-Unterhändler Steve Witkoff in Moskau habe man ein besseres Verständnis davon, unter welchen Bedingungen Russland bereit wäre, den Krieg zu beenden. Dies müsse mit den Erwartungen der Ukraine und der europäischen Partner abgeglichen werden.
Trump und Putin vereinbaren Treffen – und Selenskyj?
10:59 Uhr: Russland stehe den direkten Gesprächen positiv gegenüber, sagte der Kreml-Vertreter. Demnach war das Treffen Thema bei dem Gespräch Putins am Vortag mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in Moskau. Witkoff, der zum fünften Mal Putin getroffen hatte, überbrachte laut Kreml "Signale" an Trump. Details hatte Uschakow am Mittwoch aber nicht genannt.
Uschakow bestätigte jedoch nicht, dass auch ein Treffen Putins mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geplant sein soll. "Was die Option eines Dreiertreffens betrifft, über die gestern aus irgendeinem Grund in Washington gesprochen wurde, so wurde diese Option lediglich vom amerikanischen Vertreter während des Treffens im Kreml erwähnt", sagte er mit Blick auf Witkoffs Besuch. Dazu sei nichts Konkretes besprochen worden. Die Gespräche des US-Sondergesandten mit Putin hatte er zuvor als nützlich und konstruktiv bezeichnet.

"Wir schlagen vor, uns zunächst auf die Vorbereitung des bilateralen Treffens mit Trump zu konzentrieren, und halten es für wichtig, dass diese Zusammenkunft erfolgreich und fruchtbar ist", betonte Uschakow.
Treffen zwischen Trump und Putin geplant – Ort wird später bekanntgegeben
10:42 Uhr: Nach Angaben des Kremls soll der Termin für das Treffen in der kommenden Woche stattfinden. Wie lange die Vorbereitungen brauchten, sei bislang noch unklar. Auf einen Ort konnte man sich bereits einigen – dieser werde jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben, hieß es.
Die USA sollen unterdessen auch vorgeschlagen haben, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ebenfalls zu einem Treffen einzuladen. Darauf ging der Kreml laut Uschakow jedoch nicht ein, hieß es zunächst.
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