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Nach Trump-Putin-Gipfel: Selenskyj muss jetzt einlenken

  
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Der Gipfel von Trump und Putin in Alaska war kein Fehlschlag, sondern ein Schritt in die richtige Richtung im Ukraine-Krieg, meint Chefredakteur Uwe Ralf Heer.


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Niemand konnte ernsthaft von dem Gipfel in Alaska etwas anderes erwarten, als das, was Putin und Trump ausgehandelt haben. Abseits aller verstörender Bilder sollte spätestens jetzt der Realität ins Auge geblickt werden. Russland wird den Krieg in der Ukraine nie verlieren. Im Gegenteil. Drei Jahre Sanktionspolitik haben kaum etwas bewirkt, die militärische Stärke ist unverändert groß. Man mag über Trump sagen, was man will: Er hat zumindest erkannt, dass die Atommacht Russland nicht zu bezwingen ist.

Ukraine-Krieg: EU spielt nicht nur eine Nebenrolle

Diese Realität wird auch der ukrainische Präsident akzeptieren müssen. Genauso wie seine europäischen Verbündeten. Es ist ein wichtiges Signal, dass die EU-Kommissionspräsidentin und der deutsche Bundeskanzler beim Treffen in Washington mit dabei sein werden.


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Denn entgegen anderslautender und oft hämischer Kommentare, spielt die EU trotz der fehlenden Teilnahme in Alaska keine unbedeutende Nebenrolle. Ganz im Gegenteil. Sie wird auf Selenskyj einwirken, den richtigen Schritt zu machen. Auch wenn es schwer fällt. 

Sinnloses Töten im Ukraine-Krieg endet zu spät

Die Ukraine wird also die Ostgebiete abtreten müssen. Ob das auf Dauer ausreicht, um Putin in Schach zu halten, weiß niemand. Aber es beendet das sinnlose Töten auf beiden Seiten.

Das hätte man auch früher haben können. So traurig dieser Pragmatismus auch sein mag.

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