Papst-Beisetzung: In vielerlei Hinsicht ein historischer Tag
Papst Franziskus war ein Vorbild für Nächstenliebe. Den Krieg hat er verdammt. Ausgerechnet der Tag seiner Beisetzung könnte den Anfang für Frieden in der Ukraine bilden.
Es war, also ob die Welt für einen Moment stillsteht. Hunderttrausende sind am Samstag in Rom zusammengekommen, um Papst Franziskus die letzte Ehre zu erweisen. Gläubige, Staatsoberhäupter, Jung und Alt. Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgten die Beisetzung im Fernsehen. Papst Franziskus war ein anderer, ein besonderer Papst. Der Argentinier hat die katholische Kirche verändert. Er brach mit alten Ritualen und stand für gelebte Nächstenliebe. Damit hat Franziskus seiner Kirche den größten Dienst erwiesen. Er verdammte den Krieg. In einer friedlichen Atmosphäre haben die Menschen von ihm Abschied genommen.
Ein kleines bisschen Hoffnung auf Frieden in der Ukraine
Ausgerechnet der Tag der Beisetzung von Papst Franziskus vermag den Anfang für Frieden in der Ukraine zu bilden. Das Bild von US-Präsident Trump und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj von ihrem Gespräch im Petersdom könnte in die Geschichte eingehen. Stimmen die jüngsten Meldungen, wonach nun selbst Russlands Präsident Putin zu bedingungslosen Gesprächen bereit ist, könnte nun endlich wieder ein kleines bisschen Hoffnung auf Frieden in der Ukraine aufkommen.
Trump und Putin bleiben unberechenbar, das sollte jedem bewusst sein. Aber in einer Welt, die teils völlig aus den Fugen geraten ist, tut Hoffnung gut. Jene Hoffnung, die auch Papst Franziskus Zeit seines Lebens angetrieben hat.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare