Donald Trump und der Grönland-Konflikt: Europa muss reden und handeln
US-Präsident Donald Trump zeigt in Davos einmal mehr, dass er ein furchtbarer Egomane ist. Das bringt die Europäer in eine schwierige Lage, meint unser Korrespondent.
Müssen die Europäer nur auf Gavin Newsom, den Gouverneur von Kalifornien, hören? Er hat europäische Politiker mit Blick auf ihren Umgang mit US-Präsident Donald Trump mit den Worten verspottet: „Ich hätte einen Haufen Knieschoner mitbringen sollen für die ganzen Staatenlenker“? Müssen die Europäer nur aufstehen und Rückgrat zeigen?
Trump-Auftritt in Davos: Europas Sicherheit hängt von den USA ab
So leicht ist es leider nicht. Europas Sicherheit hängt erheblich von den USA ab – die Art, wie Trump über die Nato spricht, ist besorgniserregend. Der Auftritt des US-Präsidenten in Davos ist ein weiterer von unzähligen Belegen dafür, was für ein furchtbarer Egomane Trump ist. Doch Europa kann Jahrzehnte, in denen es viel zu wenig ins Militär investiert hat, nicht innerhalb weniger Monate nachholen.

Streit um Grönland: Das müssen die Europäer jetzt tun
Es mag erbärmlich aussehen, aber es ist rational, wenn Regierungschefs versuchen, Trump auch mit Hilfe von unverdienter Freundlichkeit auf einen halbwegs erträglichen Kurs zu bringen. Sie muss stets verbunden sein mit der Botschaft, dass er sich Grönland nicht widerrechtlich aneignen soll. Freundliches Zureden, klare Worte und gemeinsames europäisches Handeln: Alles drei muss versucht werden.
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