Dauerhaften Frieden in der Ukraine wird es nur durch Stärke geben
Russland Präsident Putin reagiert vage auf den US-Friedensplan für die Ukraine und spielt auf Zeit. Nach einem raschen Frieden nach Trump’schem Willen sieht es weiter nicht aus.

Ein ums andere Mal hat Donald Trump im Wahlkampf vollmundig getönt, er werde den Ukraine-Krieg im Nu beenden, keine drei Tage werde das dauern. Trump ist seit Ende Januar Präsident, die Frist ist längst verstrichen und der mörderische Krieg geht weiter.In dieser Zeit hat Trump den ukrainischen Präsidenten Selenskyi in nie gekannter Manier vor den Augen der Weltöffentlichkeit gedemütigt und hat zwischenzeitlich sämtliche Hilfe für das angegriffene Land gekappt. Mit diesem erpresserischen Vorgehen hat Trump der Ukraine schließlich die Zustimmung zu einem US-Friedensplan abgerungen, dessen Konturen noch äußerst unklar sind.
Baerbock: Putin kann man nicht über den Weg trauen
Nun macht der frühere KGB-Mann im Kreml dem Show-Präsidenten im Weißen Haus einen Strich durch dessen Rechnung und will wohl auf Zeit spielen. Er stimmt einer Waffenruhe zwar irgendwie zu, macht ansonsten aber unklare Ankündigungen. Nach einem schnellen Frieden sieht es weiter nicht aus.Klar ist und bleibt ohnehin: Putin kann man nicht über den Weg trauen, um es mit den Worten der scheidenden Außenministerin Annalena Baerbock zu sagen. So bleibt die Frage, welche Druckmittel die USA haben und ob Trump willens ist, sie gegenüber Putin einzusetzen. Denn dauerhaften Frieden in der Ukraine wird es nur durch Stärke geben.
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