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Wo die Linke im Raum Heilbronn und Hohenlohe Achtungserfolge einfährt 

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Die Linke kann in einigen Kommunen im Raum Heilbronn durchaus ein respektables Ergebnis bei den Erst- und Zweitstimmen vorweisen. In Hohenlohe spielt sie keine Rolle. 

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Die Partei Die Linke spielt im Raum Heilbronn und Hohenlohe, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle. In einigen Kommunen besonders in den Wahlkreisen Heilbronn und Neckarsulm könnten die Kandidaten aber durchaus eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Wählerinnen und Wählern davon überzeugen, ihnen zumindest die Erststimme zu geben. 

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Das beste Landtagswahl-Ergebnis in allen vier Wahlkreisen gelang Linken-Kandidat Florian Vollert aus dem Wahlkreis Neckarsulm in Weinsberg – wenig überraschend ist das sein Heimatort. Hier holte er 7,5 Prozent der Erststimmen und liegt damit gerade einmal 0,5 Prozentpunkte hinter dem SPD-Kandidaten Klaus Ranger. In Jagsthausen stimmten 4 Prozent der Wähler für ihn als Direktkandidaten, doppelt so viele wie für Alexander Hampo von der FDP. In Löwenstein kommt er auf 4,4 Prozent. 

Linke spielt in zwei Wahlkreisen keine Rolle

Auch Linken-Kandidatin Hiba Charif kann im Wahlkreis Heilbronn durchaus einige Achtungserfolge erzielen. In Heilbronn liegt sie bei 6,7 Prozent, in den Stadtteilen Böckingen, Neckargartach, Sontheim und Klingenberg kommt sie durchweg über fünf Prozent. Dabei bleibt es dann aber. In Talheim kann sie gerade einmal 1,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. 

Keine Feierstimmung in Heilbronn bei den Linken-Kandidaten Florian Vollert, Hiba Charif und Emma Weber (von links).
Keine Feierstimmung in Heilbronn bei den Linken-Kandidaten Florian Vollert, Hiba Charif und Emma Weber (von links).  Foto: Anja Krezer

Auffällig ist, dass es beiden Kandidaten nicht gelingt, ihr Erststimmenergebnis auf die Partei zu übertragen. Abgesehen von Heilbronn (6,5 Prozent) kommt die Linke in keiner Kommune in den Wahlkreisen Heilbronn und Neckarsulm bei den Zweitstimmen über fünf Prozent, oft nicht einmal annähernd in die Nähe. 

Beinahe keine Rolle spielt die Linke in den Wahlkreisen Eppingen und Hohenlohe, und das weder bei den Erst- noch bei den Zweitstimmen. Wobei Kandidatin Emma Weber im Wahlkreis Eppingen bei den Erststimmen einige Mal den fünf Prozent durchaus nahe kommt, etwa in Lauffen mit 4,5 Prozent. Bei den Zweitstimmen dümpelt die Partei dagegen zwischen 1,8 und 3,7 Prozent, im Wahlkreis Hohenlohe gar zwischen 1,5 und 3,5 Prozent. 

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