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Spitzenpolitiker im Wahlkampf: Das bringen die Besuche in der Region Heilbronn

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Der Bundeskanzler, Partei-Vorsitzende: Spitzenpolitiker kommen in den nächsten Tagen in die Region Heilbronn. Wann sie erfolgreich sein können, das erklärt ein Experte.

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Entscheidung über den Landtag Baden-Württemberg im März: Der Wahlkampf läuft auch Hochtouren.
Entscheidung über den Landtag Baden-Württemberg im März: Der Wahlkampf läuft auch Hochtouren.  Foto: Uli Deck

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Der Landtagswahlkampf nimmt Fahrt auf. Politiker werben in der Region Heilbronn von Ittlingen bis Mulfingen für ihre Positionen, und dabei sind sie nicht allein: Bundeskanzler Friedrich Merz kommt diesen Freitag nach Bad Rappenau in den Wahlkreis Eppingen, die AfD trifft sich kommende Woche mit Alice Weidel in der Harmonie in Heilbronn. Gefühlt geben sich die Spitzenpolitiker unterschiedlicher Couleur die Klinke in die Hand.

Spitzenpolitiker in der Region Heilbronn: Darauf kommt es bei den Besuchen an

Münzen sich diese Besuche am Ende auch tatsächlich in Wählerstimmen um, wenn die Wahllokale im März öffnen? „Es kommt darauf an“, sagt Peter Schrott von der Hochschule Heilbronn. Ein Auftritt allein bringe noch lange nichts, so der Forscher. Die Inhalte der Prominenz müssen zur jeweiligen Situation in der Gegend passen, in der er gerade ist: Schlimm wäre es, würde ein Spitzenpolitiker vor Ort über Themen sprechen, die die Menschen nicht interessiere, so Peter Schrott.

Solche Auftritten von Spitzenpolitikern haben nach Ansicht des Wissenschaftlers zahlreiche Aspekte. Neben den Inhalten geht es auch darum, die eigenen Wähler zu mobilisieren, sagt Peter Schrott. Die Besuche von überregionaler Politprominenz können stets zugleich ein Bekenntnis für den jeweiligen Abgeordneten sein. Zudem zeigen sie, wie gut vernetzt der lokale Politiker ist.

Forscher aus Heilbronn: Politiker allein kein Garant für Wählerstimmen

Zugleich ist für Peter Schrott klar: Der Politiker allein ist längst kein Garant für Wählerstimmen. Beispiel: der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz, der zuletzt von manchem Veranstalter eher als störend, denn als als Gewinn empfunden worden sei.

Wann wird es den Wählern zu viel mit den Politikbesuchen? Peter Schrott macht es davon abhängig, um welche Art von Veranstaltung es geht. Große Auftritte können erfolgversprechend sein – also nicht kleine Versammlungen mit fünf Menschen vor Ort.

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