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CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel lehnt Atomkraft ab – „löst kein Problem“

  
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Beim Stimme-Wahlcheck in Heilbronn spricht sich der CDU-Spitzenkandidat für den Ausbau der erneuerbaren Energien im Land aus. Atomkraft löse keine Probleme, betont Manuel Hagel.

  

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Manuel Hagel, Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl am 8. März, hat sich beim Wahlcheck der Heilbronner Stimme am Montagabend in der Kreissparkasse Heilbronn gegen Atomkraft ausgesprochen. „Atomkraft löst kein Problem“, sagte Hagel im Gespräch mit Stimme-Chefredakteur Uwe Ralf Heer. 

„Wir müssen das Problem jetzt lösen“, so Hagel. Er frage jeden, der wie etwa die AfD ein Atomkraftwerk bauen wolle, wo er das denn bauen wolle. Dann erhalte er keine Antwort. Abgesehen davon dauere der Bau eines Atomkraftwerks zehn bis 15 Jahre. „Das löst uns doch jetzt kein Problem“, sagte der CDU-Politiker. Dazu komme die ungeklärte Frage des Restmülls.

Wahlcheck in Heilbronn: Manuel Hagel wirbt für Ausbau der erneuerbaren Energien

Hagel spricht sich daher für den Ausbau erneuerbarer Energien aus. „Wichtig ist, dass wir erneuerbare Energien in unserem Land produzieren.“ Dabei setzt er auf Technologieoffenheit und Pragmatismus. Als Beispiel nannte er Photovoltaik-Anlagen an Autobahnen.

Die Politik solle quantitative Ziele vorgeben, aber keine qualitativen, sagte Hagel. Jede Kommune sollte selbst darüber entscheiden, welche erneuerbaren Energien sie produziere.

Beim Windkraftausbau hinkt das Land den eigenen Zielen hinterher

Beim Windkraftausbau im Land räumte Hagel ein, dass die Landesregierung ihr Ziel von 1000 neuen Windkraftanlagen nicht erreicht habe. Man werde es aber mit etwas Zeitverlust erreichen. Hinderlich seien hier die langen Planungs- und Genehmigungszeiten gewesen. Diese habe man aber deutlich beschleunigt.

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