Palmer erteilt Özdemir Absage – kein Ministerposten in künftigem Kabinett
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Boris Palmer bleibt Oberbürgermeister in Tübingen. Nach der Landtagswahl hatte es Spekulationen gegeben, Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir könnte den 53-Jährigen als Minister in ein mögliches Kabinett holen.
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Der 53-jährige Palmer ist seit 2007 Rathauschef in Tübingen und gilt als sehr beliebt. Zweimal wurde er im Amt bestätigt – auch als er zuletzt nicht mehr als Grünen-Politiker, sondern als unabhängiger Kandidat antrat.
Bericht: Boris Palmer bleibt Tübinger OB – Kein Posten in künftiger Landesregierung
Palmer wird nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) aber nicht in eine mögliche künftige Landesregierung eintreten. Der 53-Jährige bestätigte damit einen Bericht von Stuttgarter Zeitung (StZ) und Stuttgarter Nachrichten, dass er sein Amt im Tübinger Rathaus weiter ausüben will.
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (rechts) wird wohl nicht in eine mögliche Landesregierung von Cem Özdemir wechseln. (Archivbild)
Foto: Katharina Kausche/dpa
Wie die StZ unter Berufung auf Kreise der Grünen berichtet, soll der designierte Ministerpräsident Cem Özdemir den Landesvorstand seiner Partei bei einer Sitzung darüber informiert haben, dass er inzwischen mit Palmer über eine mögliche Rolle in einer Regierung gesprochen habe. Palmer habe dabei deutlich gemacht, dass er OB in Tübingen bleiben wolle.
Cem Özdemir suchte im Landtagswahlkampf die Nähe zu Palmer
Özdemir hatte im Landtagswahlkampf die Nähe zu Palmer gesucht, der früher den Grünen angehörte und inzwischen parteilos ist. Palmer hatte Özdemir wiederholt seinen Rat und seine Unterstützung angeboten, sich aber nie klar zu den Spekulationen geäußert, dass er Minister in einer Landesregierung von Özdemir werden könnte.
Boris Palmer war zu Beginn seiner Karriere Landtagsabgeordneter und ist seit 2007 Oberbürgermeister von Tübingen. Er war bereits als möglicher Nachfolger von Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) gehandelt worden, bevor er 2023 nach mehreren Skandalen bei den Grünen austrat.
Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hatte jüngst ergeben, dass sich mehr als ein Drittel der Menschen im Südwesten wünscht, dass Palmer nach der Landtagswahl eine Rolle auf Landesebene spielt. 39 Prozent gaben an, Palmer solle nach der Wahl ein Amt in der Landespolitik bekommen. Dagegen sprachen sich 18 Prozent der Befragten aus, 21 Prozent hatten keine Meinung, und weitere 21 Prozent kannten Palmer nicht.
Über Palmers Rolle gibt es seit längerem immer wieder Diskussionen. So hatte sich der 53-Jährige selbst kürzlich offen für eine Rückkehr zu den Grünen gezeigt. Auch führende Köpfe der Grünen hatten immer wieder Signale der Annäherung gesendet.
Spitzenkandidat Özdemir hatte schon vor längerer Zeit gesagt, er würde sich wünschen, dass es für Palmer einen Weg zurück in die Partei gebe. Ministerpräsident Kretschmann hatte gesagt: "Es wäre schön, wenn er wieder zurückkehrt." (pen/dpa)
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