Bundestagswahl 2025: Welche Parteien stehen in Baden-Württemberg auf dem Wahlzettel?
Insgesamt 16 Parteien und politische Vereinigungen sind zur Bundestagswahl in Baden-Württemberg zugelassen. Sechs Bewerber wurden gestrichen. Wem man am 23. Februar seine Stimme geben kann.
Die Bundestagswahl 2025 rückt immer näher, am 23. Februar sind Millionen Wähler in Deutschland dazu aufgerufen, einen neuen Bundestag zu bestimmen. Doch welche Parteien stehen in Baden-Württemberg überhaupt auf dem Wahlzettel?
Bundestagswahl 2025: Diese Parteien kann man in Baden-Württemberg wählen
Bei der Bundestagswahl 2025 sind rund 7,6 Millionen Menschen in Baden-Württemberg wahlberechtigt. Diese geben mittels Zweitstimme einer der 16 Parteien, die auf dem Wahlzettel abgebildet sind, ihr Votum. Insgesamt wurden 21 Landeslisten eingereicht, aber nicht alle zugelassen.
Folgende 16 Parteien stehen bei der Bundestagswahl in Baden-Württemberg auf dem Wahlzettel:
- CDU
- SPD
- Grüne
- FDP
- AfD
- Die Linke
- Die Basis
- Freie Wähler
- Tierschutzpartei
- Die Partei
- Volt
- ÖDP
- Bündnis C
- MLPD
- Bündnis Deutschland
- BSW
Bundestagswahl: FDP trotz Beschwerde in Baden-Württemberg zugelassen
Wirbel bezüglich der Zulassung zur Bundestagswahl 2025 in Baden-Württemberg hatte es vorab bei der FDP gegeben. Ein FDP-Parteimitglied hatte in 14 Landesverbänden Beschwerde gegen das Aufstellungsverfahren seiner Partei eingelegt, darunter auch in Baden-Württemberg.
Die Aufstellung der Kandidaten sei laut ihm nicht geheim gewesen. Der FDP-Landesverband hatte den Vorwurf zurückgewiesen und zu den Anschuldigungen Stellung bei Landeswahlleiterin Cornelia Nesch bezogen. Die FDP ist für die Bundestagswahl zugelassen.
Bundestagswahl 2025: Sechs Parteien in Baden-Württemberg nicht zugelassen
Für die Bundestagswahl 2025 wurden in Baden-Württemberg sechs Bewerber nicht zugelassen. Die Gründe waren unterschiedlich: Teilweise hatten sie nicht die erforderlichen Zustimmungserklärungen und Versicherungen an Eides statt zur Parteimitgliedschaft. Bei manchen lagen dagegen zudem nicht die Wählbarkeitsbescheinigungen vor. In manchen Fällen seien notwendige Unterlagen nicht frist- und formgerecht bei der Landeswahlleiterin eingereicht worden. Eine Bewerberin ist nach Einreichung der Landesliste verstorben.
Für die Wahl am 23. Februar nicht zugelassen in Baden-Württemberg wurden die Listen der Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer, der Piratenpartei Deutschland, der Partei der Humanisten – Fakten, Freiheit, Fortschritt, von MERA25 – Gemeinsam für Europäische Unabhängigkeit und von der Partei des Fortschritts.
Welche Parteien auf dem Wahlzettel stehen, kann in jedem Bundesland unterschiedlich sein. So tritt die CSU (Christlich-Soziale Union) beispielsweise nur in Bayern an. Der SSW (Südschleswigscher Wählerverband) ist dagegen nur in Schleswig-Holstein wählbar.
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