Von Stetten offenbar an Vorsitz des Wirtschaftsausschusses interessiert
Der Bundestag hat die Ausschüsse für die aktuelle Wahlperiode bestimmt, die Union darf den Wirtschaftsausschuss führen. Warum der Hohenloher CDU-Abgeordnete Christian von Stetten nicht abgeneigt wäre.

Liebäugelt der Hohenloher CDU-Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten mit dem Vorsitz des Wirtschaftsausschusses? So berichtet es zumindest das Magazin „Politico“ in einer kurzen Meldung.
Danach gefragt, erklärt der Künzelsauer gegenüber unserer Redaktion: Die Zahl der Ausschüsse sei wie von Kanzler Friedrich Merz geplant reduziert worden, um Personal und Kosten zu sparen. „So wurde entschieden, die beiden Ausschüsse Wirtschaft und Energie zusammenzulegen. Dadurch ist es natürlich ein sehr interessanter Bundestagsausschuss.“
Christian von Stetten: Sollte er gefragt und gewählt werden, müsste er zusagen
Dass die CDU/CSU Anspruch auf den Vorsitz des Wirtschaftsausschusses hat, hatte der Bundestag am Donnerstag beschlossen. Sie darf einen Kandidaten für den Vorsitz vorschlagen, den die Fraktionen dann wählen müssen. „Sollte ich gefragt werden und dann tatsächlich am kommenden Mittwoch von den Fraktionen im Ausschuss für Wirtschaft und Energie gewählt werden, müsste ich nach 23 Jahren den Finanzausschuss verlassen und in Zukunft den Ausschuss für Wirtschaft und Energie leiten“, erklärt der 54-jährige von Stetten.
Das Vorschlagsrecht für den Vorsitz des Finanzausschusses, dem von Stetten bislang angehörte, fiel der AfD als zweitstärkster Kraft zu. Die Fraktionen von Union und SPD kündigten jedoch bereits an, die Kandidaten der AfD nicht wählen zu wollen.
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