Stimme+
Meinung
Lesezeichen setzen Merken

Vertrauensverlust wegen Betrug mit Corona-Schnelltests

  
Erfolgreich kopiert!

Die Corona-Schnelltests werden trotz aller Mängel fortgeführt. Zudem sind an den Testzentren Betrügereien Tür und Tor geöffnet, kritisiert unser Autor.

  

Ist es der Fokus auf den Ukraine-Krieg, sind es drei Landtagswahlen, die schnell aufeinander folgen und Parteien in Atem halten, oder ist es einfach Gleichgültigkeit im Umgang mit Geld, die zunehmend um sich zu greifen scheint? Wo Hilfsprogramme in Abermilliarden Euro berechnet werden, spielen Milliardensummen in einstelliger Höhe wohl keine Rolle mehr.

So lässt der Bund die Corona-Testverordnung laufen, obwohl auch im Gesundheitsministerium bekannt ist, dass die laschen Regeln Betrug Tür und Tor öffnen. Auch der Sinn der Schnelltests ist längst dahin, spätestens seit die Omikron-Variante des Virus dominiert. Sogar das Land spricht von Geldverschwendung und massenhaftem Missbrauch. Doch im Gesundheitsministerium hält der Alarmismus an, der Karl Lauterbach ins Amt getragen hat und den der SPD-Minister seither hegt und pflegt wie eine Lieblingspflanze.

Über 5,5 Milliarden Euro hat die Kassenärztliche Vereinigung von August 2021 bis April 2022 für Tests abgerechnet, für die es an vielen so genannten Teststationen Freigetränke und Süßigkeiten gibt. Die Qualität der Tests scheint nicht zu interessieren. Die Kommune verweist auf das Regierungspräsidium, das Land auf den Bund, der Bund schaut weg, während die Wut des Bürgers wächst, parallel zum Vertrauensverlust.


Mehr zum Thema

Stimme+
Region
Lesezeichen setzen

Die Kritik an Corona-Schnellteststationen wächst


 

Kommentare öffnen
  Nach oben