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Zum Aus zweier Standorte von TE Connectivity: Soziale Verantwortung leben

  
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Die Standortverlagerungen, wie sie der Konzern beschlossen hat, sind nicht unvermeidlich, glaubt unser Autor.

  
TE Connectivity schließt zwei Standorte in der Region. Betriebsräte sagen, das war von vorneherein geplant. Foto: Matthias Lauterer
TE Connectivity schließt zwei Standorte in der Region. Betriebsräte sagen, das war von vorneherein geplant. Foto: Matthias Lauterer

Jetzt wird also bald der Schlüssel der Steckverbinderproduktion in Niedernhall herumgedreht. Andernorts ist es billiger. Nun, Unternehmen sind dazu da, Gewinne zu erwirtschaften. Die Art und Weise, wie TE Connectivity diesen Schritt unternommen hat, lässt allerdings aufhorchen.

Denn mit " Corporate Social Responsibility" - zu deutsch gesellschaftliche Verantwortung, zu der sich auch dieser schweizerisch-amerikanische Konzern plakativ bekennt - hat das alles nichts zu tun.

 


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Wer die Aktionäre von TE Connectivity fragt, bekommt eine klare Antwort

Das Bedenkliche, wenn auch nicht Überraschende ist: Die Anteilseigner sind einverstanden. Der Aktienkurs von TE Connectivity ist heute 15 mal so hoch wie 2010. Zuletzt ging es steil nach oben.

Zuletzt, das heißt in den Jahren, da eine Firma nach der anderen in Deutschland übernommen und dann wieder abgegeben, aufgegeben oder verlagert wurde. Für das Management zeigt sich damit auch im eigenen Geldbeutel: Alles richtig gemacht.

Multinationaler Konzern und Weltmarktführer

TE Connectivity ist ein multinationaler Konzern: Wurzeln in den USA, Sitz in der Schweiz, 80.000 Mitarbeiter weltweit, Weltmarktführer. Wir können in Deutschland froh sein, dass hier nicht überwiegend solche Firmen aktiv sind, dass es stattdessen eine große Dichte an Familienunternehmen gibt, die in der Regel anders mit ihren Mitarbeitern und mit ihren Gewinnerwartungen umgehen. 

Das bedeutet aber auch, dass die Politik und die Gesellschaft sich des Werts dieser Unternehmen bewusst sein sollten. Sie müssen sich weiterhin gut entwickeln können, sollten nicht unnötig behindert werden. Das gehört auch zur gesellschaftlichen Verantwortung - von der anderen Seite.

 


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