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Kein Schüler darf im Bildungssystem verloren gehen

  
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Wenn Schüler im Unterricht fehlen, darf man sie nicht als Schulschwänzer abstempeln. Es gibt viele Ursachen, meint unser Autor.

  
Angst vor der Schule greift schon bei den jüngsten Schülern um sich.
Angst vor der Schule greift schon bei den jüngsten Schülern um sich.  Foto: Karl-Josef Hildenbrand (dpa)

Zum Glück haben viele Lehrer und Rektoren die Anzahl der Entschuldigungen im Blick: Wenn Schüler häufig fehlen, kann das andere Gründe haben als eine Erkältungswelle. Darauf reagieren viele verantwortungsvoll. Schulabsentismus bedeutet schon immer mehr als "Kein Bock auf Unterricht".

Es ist also falsch, oft fehlende Kinder als Schulschwänzer abzustempeln. Mancher hat Angst vor dem Unterricht, fühlt sich den Anforderungen nicht gewachsen. Andere Kinder fürchten Mobbing und Gewalt und bleiben deshalb zu Hause.

Wenn Kinder im Unterricht fehlen: individuelle Lösungen sind gefragt

So vielschichtig die Ursachen sind, so individuell müssen die Lösungen sein, um die Kinder zu stärken und sie zurück ins Bildungssystem zu bringen. Es ist daher gut, dass sich die verschiedenen Institutionen jüngst getroffen haben, um sich über dieses Thema austauschen. Davon profitieren am Ende auch die Kinder und erhalten die für sie passende Unterstützung.

Aufhorchen lässt, dass mittlerweile sogar Grundschüler wegbleiben. Diese Kinder brauchen die volle Aufmerksamkeit, um ein erfolgreiches Schulleben zu haben.


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