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Lichterfest in Heilbronn: Rückkehr zur Normalität

Das Lichterfest am Wochenende in Heilbronn hat gute Chancen, unbeschwerte Zeiten in die Stadt zurückzuholen, meint unser Autor.

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Die Erwartungen sind hoch, die selbstgesteckten Ziele sind es auch. Mit dem Lichterfest soll nach 13 Jahren das schönste Fest der Stadt wieder aufleben. Die Organisatoren wollen das Buga-Flair nach Heilbronn zurückholen. Und die Flyer und Ankündigungen versprechen eine zauberhafte Atmosphäre am Hagenbuchersee, an der Neckartreppe, auf der Inselspitze und entlang der Promenade an der Unteren und Oberen Neckarmeile.

 

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Stimmiges Konzept

Tatsächlich hat das neue Lichterfest das Zeug dazu, vieles von dem zu halten, was es verspricht. Das Konzept ist stimmig. Die Leute freuen sich nach der langen Corona-Pause, dass endlich wieder Großereignisse möglich sind. Und das Lichterfest hätte in der Käthchenstadt, als stimmungsvolles Event am Neckar, ohnehin schon viel früher wiederbelebt werden müssen. Zudem ist es ein kluger Schachzug, Programmteile wie die Bootsparade am Samstag des ebenfalls bei den Besuchern sehr beliebten Neckarfests in das neue Lichterfest zu integrieren.

Vorab kritisieren mag man allenfalls das etwas dünne Angebot an Speisen- und Getränkeständen entlang der Oberen Neckartstraße und die Flut von Festen, Events und Veranstaltungen, die zeitgleich in und rund um Heilbronn stattfinden. Das hätte man durch bessere Planungen und Absprachen verhindern können. Ansonsten bleibt nach Jahren der Abstinenz die große Vorfreude auf eines der schönsten Feste in der Stadt und die Hoffnung auf die Rückkehr eines ordentlichen Stücks Normalität in schwierigen Zeiten.

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