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Roma-Zuwanderung im Raum Heilbronn: Kampf für die Demokratie wird hier geführt

  
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Der Raum Heilbronn hat ein Problem mit der ethnischen Minderheit der Roma. Den Zustrom an Roma-Familien derart zuzulassen, war leider grenzenlos naiv, meint unser Autor.

  
Mal wieder zu abendlicher Stunde vor Ort im Einsatz: die Polizei.
Mal wieder zu abendlicher Stunde vor Ort im Einsatz: die Polizei.  Foto: privat

Den Verdacht auf doppelte Staatsbürgerschaften gab es vom ersten Tag an, als immer mehr Roma-Familien als angebliche Flüchtlinge des Ukraine-Kriegs nach Deutschland kamen. Anfangs sahen die Behörden offenbar noch darüber hinweg. Heute sind sie deutlich schlauer. Diese Lektion hätte man sich sparen können.

Wieso werden so viele neue ukrainische Pässe in einer Kleinstadt nur wenige Kilometer von der ungarischen Grenze entfernt ausgestellt? Die Frage drängt sich doch auf. Noch dazu dürfte dort vom Krieg vergleichsweise wenig zu spüren sein.

Roma-Zuwanderung in Heilbronn – realistischer Blick ist überfällig

Es wäre wohl hilfreich gewesen, Doppel-Staatsbürger für den Bezug von Bürgergeld von vornherein auszuschließen. Der schnelle Zugang zu diesem wird von vielen Menschen aus der Ukraine ausgenutzt - sicher nicht nur von einigen Roma.

Ein realistischer Blick auf die Problematik ist überfällig. Die Proteststimmung im Land hat den Parteien diese Erkenntnis bitter abgenötigt. Dass ein solcher Missbrauch von Sozialleistungen unterbunden wird, ist enorm wichtig für den Glauben an das, wofür so fleißig gebrüllt wird allerorts. Denn der eigentliche Kampf für die Demokratie wird hier geführt, nicht auf dem Rathausplatz: bei genau solchen Themen, die ursächlich sind für ein schwindendes Vertrauen in den Staat.

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