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Gas- und Strompreise: Panik-Zuschläge werden uns erhalten bleiben

  
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Die Verbraucher müssen sich auf ein Auf und Ab bei Energiepreisen einstellen. Zu viel ist passiert im vergangenen Jahr. Aber das hat auch etwas Gutes, erklärt unser Autor.

  

Die Preisdeckel haben immerhin nicht zur Folge, dass Energieunternehmen den Strom künstlich teurer als 40 Cent pro Kilowattstunde halten, das Gas über 12 Cent. Für die Verbraucher wäre es dann egal, sie würden überall das gleiche bezahlen. Es gibt also noch einen Rest an Wettbewerb. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Zurück zum alten Normal, zur Zeit vor dem russischen Krieg gegen die Ukraine, wird es nicht geben.

Schnell wird die nächste Preiswelle wieder rollen

Denn was aus den Fugen geraten ist, lässt sich so schnell nicht kitten. Es braucht nur einen kalten Winter, eine lange Flaute, dazu noch ein paar Kraftwerke in Revision, dann werden an der Energiepreisbörse schnell wieder Panik-Zuschläge bezahlt. Dann wird sich zeigen, wie schnell die nächste Preiswelle auf die Verbraucher zurollt.

 


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Angebot und Nachfrage ändern sich nun in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit. Die Gründe dafür sind bekannt. Es fehlt das russische Gas, es fehlt in Deutschland die Atomkraft. Dazu kommt, dass der Strombedarf in der Garage und im Heizungskeller sprunghaft ansteigt. Immerhin: Diese Unsicherheit wird den Klimaschutz in Deutschland allein schon zügig voranbringen. Das große Problem aber bleibt wie zuletzt so häufig: Die Lasten sind ungleich verteilt. Wer nicht investieren kann, wird früher oder später zur Kasse gebeten.

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